Frauenfrühstück : Vortrag zum Thema „Anpacken, nicht einpacken“ in Ellerbek

Das Organisations-Team des Frauenfrühstücks: Sabine Kramm (von links), Christine Düring, Kirsten Osius, Pastorin Christine Guse, Stefanie Zuther, Christiane von Twardowski, Referentin Annekatrin Warnke, Sybille Somorjai und Martina Ritter-Politz.
Das Organisations-Team des Frauenfrühstücks: Sabine Kramm (von links), Christine Düring, Kirsten Osius, Pastorin Christine Guse, Stefanie Zuther, Christiane von Twardowski, Referentin Annekatrin Warnke, Sybille Somorjai und Martina Ritter-Politz.

Annekatrin Warnke war zu Besuch in der Ellerbeker Friedenskirche. Vortrag zum Thema „Anpacken, nicht einpacken“.

shz.de von
31. Mai 2018, 16:40 Uhr

Ellerbek | „Eigentlich wissen wir ja viel, aber manchmal braucht man Anstöße, wie man aus Kreisläufen wieder herauskommt, wenn man sich zum Beispiel im Alltag festgefahren hat“, sagt Martina Ritter-Politz. Diese Überlegungen brachte die Organisatorin des beliebten Frauenfrühstücks in der Ellerbeker Friedenskirche gemeinsam mit ihrem achtköpfigen Team auf die Referentin Annekatrin Warnke.

Erfahrungen aus eigenem Leben

Mit ihrem Vortrag „Anpacken, nicht einpacken“ ermutigte die Quickborner Familienfrau und Autorin die Besucherinnen des morgendlichen Treffens am Frühstücksbüfett im methodistischen Gotteshaus, der Resignation den Kampf anzusagen. „Es geht in meinem Vortrag nicht um die großen Probleme der Welt. Gegen Hungersnöte können wir Normalen eher wenig ausrichten“, begann Warnke ihre Ausführungen.

Im persönlichen Bereich jedes Menschen gebe es zwar verschiedene Gründe, weshalb man resignieren könnte, sagte die Referentin, umso wichtiger sei es da, anderen Mut zu machen. „Es gibt immer Möglichkeiten, etwas zu ändern“, so Warnke. Sie berichtete in ihrem Vortrag auf einfühlsame Weise von Erfahrungen und Erlebnissen aus ihrem eigenen Leben sowie von Familienangehörigen und Freunden. Sie erntete damit bei ihren Zuhörerinnen nicht selten zustimmendes Nicken. Offensichtlich hatten viele schon ähnliche Erfahrungen gemacht.

Einige Frauen kamen in die Ellerbeker Kirche, um den Vortrag der Autorin zu verfolgen.
Natascha Thölen
Einige Frauen kamen in die Ellerbeker Kirche, um den Vortrag der Autorin zu verfolgen.
 

Lebenshilfe ist nach Warnkes Ansicht ein stetiger Weg der Ermutigung. Nach dem Vortrag griffen die Anwesenden die Vorschläge und Erfahrungen der Referentin in Tischgesprächen auf. Das sei gerade das Besondere am Frauenfrühstück, sagte Pastorin Christine Guse. Ritter-Politz ergänzte: „Viele Menschen kommen nicht mehr Sonntagmorgen um 10 Uhr in den Gottesdienst, aber sie suchen etwas. Deshalb öffnen wir die Kirche für andere Veranstaltungen.“

Pastorin Guse erklärte, dass gerade diese Abwechslung im Gottesraum wie das Frauenfrühstück oder „Aufatmen“ beim Abendgottesdienst gut angenommen werde. Die nächste abendliche Veranstaltung zum Durchatmen, Mut fassen und Kraft tanken gibt es am Sonntag, 24. Juni, ab 18 Uhr in der Friedenskirche im Moordamm 43-45 in Ellerbek.

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