zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

23. Juli 2017 | 16:57 Uhr

VHS-Kurse werden teurer

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Kostensteigerung Ellerauer Gemeindevertreter stimmen für Anpassung der Gebühren

Bereits im Koordinierungs- und Finanzausschuss sowie dem Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport der Gemeinde Ellerau stand die sechste Nachtragssatzung zur Entgeltsatzung für die Volkshochschule (VHS) Ellerau zur Debatte. Zwei unterschiedliche Varianten wurden diskutiert. So auch während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter. Beide Varianten sehen eine Erhöhung der Kursgebühr der VHS vor.

Bisher war in der Entgeltsatzung der VHS ein Stundensatz für je 90 Minuten und Kursus-Sparte geregelt. Dieser Entgeltsatz von 4,10 Euro hat sich im Laufe der Zeit individuell angepasst. Laut Entwurf A sollen Standardkurse künftig 5,90 Euro und PC-Kurse 12,90 Euro kosten. Variante B sieht sogar einen Anstieg auf 6,50 Euro für Standardkurse und 13,50 Euro für PC-Kurse vor. Sinn der Anpassung soll die Steigerung der Einnahmen für die Gemeinde Ellerau aus der VHS sein.

Während sich der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport für die Variante A entschied, stimmte der Koordinierungs- und Finanzausschuss mehrheitlich für Entwurf B. „Die Erhöhung von Entwurf A reicht absolut aus. Bei einer noch größeren Steigerung der Kosten besteht die Gefahr, dass unsere Teilnehmer nach Quickborn abwandern“, sagte Claudia Hansen (SPD) während der Sitzung der Gemeindevertreter. Dem widersprach Heiner Hahn (BVE). „Seit acht Jahren haben wir keine Erhöhung der Gebühren gehabt. Außerdem sind wir durchschnittlich mit unseren Gebühren deutlich unter denen anderer Volkshochschulen“, erklärte Hahn, der außerdem Vorsitzender des Koordinierungs- und Finanzausschusses ist. Er sehe keinerlei Grund dafür, von der Variante B abzuweichen, vor allem, weil diese sich positiv für die Gemeinde auswirke. Laut Variante A nimmt die Gemeinde jährlich in etwa 128  071 Euro ein. Variante B verspricht sogar Einnahmen in Höhe von 135  904 Euro.

Da es sich in der Variante B um eine höhere Kostensteigerung handelt, stimmte das Gremium zuerst darüber ab. Mit 16 Ja-Stimmen und 8 Nein-Stimmen wurde die teurere Variante beschlossen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen