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Quickborner Tageblatt

14. Dezember 2017 | 00:14 Uhr

Vereine sollen Marktplatz mehr beleben

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Stadtmarketing Frauenchor gibt Kurzkonzert

shz.de von
erstellt am 15.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Wurst, Erdbeeren, Mangos, Blumen – die Sängerinnen des Frauenchors von 1920 Quickborn überraschten am Sonnabend mit ungewöhnlichen Gesangseinlagen am Marktplatz. „Wir müssen doch die Marktbeschicker und ihre Waren würdigen“, sagte Ilse Wiedenroth, Vorsitzende des Chors. Denn die Sängerinnen waren der Auftakt, um den attraktiver zu gestalten.

„Zur Zeit arbeiten wir an der Belebung des Wochenmarkts, um die allgemeine Attraktivität der Stadt zu verbessern“, sagte Knud Hansen (Foto klein), Pressesprecher des Vereins. Ein- bis zweimal im Monat sollen sich Vereine und Verbände aus der Eulenstadt vor dem Rathaus präsentieren. „Eine Torwand, Steptanz, ein kleines Konzert – das ist ganz egal“, sagte Hansen. Am Sonnabend, 27. Mai, wird sich das Sport-Stacking-Team am Eingang zum Wochenmarkt präsentieren. „Wir haben Bewerbungen von sechs weiteren Vereinen, die aber noch nicht terminiert sind“, sagte Hansen.

Die Auftritte sollen das Interesse am Markt steigern. „Am Ende müssen zwei Seiten zufrieden sein. Die Kunden erwarten ein reiches Angebot und die Marktbeschicker brauchen Kunden, sonst gehen sie irgendwann woanders hin.“ Daher reichen laut Hansen die Aktionen wie der Auftritt des Chors mittelfristig nicht. „Wir wollen auch gern zusätzliche Marktbeschicker gewinnen“, erläuterte Hansen. Ein erster Erfolg sei bereits für den Stadtmarketing–Verein zu verbuchen: für den aus altersgründen ausgeschiedenen Bäcker habe man eine Alternative gefunden. „Wir suchen derzeit noch einen Käsestand, rufen aber generell jeden, der einen Stand hat, auf, uns anzusprechen“, sagte Hansen.

Doch was wollen die Quickborner? „So ein Konzert ist nett, aber ein paar mehr Stände dürften es schon sein“, sagte Inge Hewelt, regelmäßige Marktbesucherin.Sie wünsche sich mehr Abwechslung. Ein zusätzlicher Blumen- und Gemüsestand wären aus ihrer Sicht ein Anfang. Einst hatte der Markt 17 Stände. Am Sonnabend waren es acht – mittwochs sind es teilweise nur vier Marktbeschicker. „Mehr Anbieter“, wünschte sich auch Jürgen Warncke. „In Norderstedt werden auch Klamotten und Hausrat angeboten.“ Das fehle in Quickborn. An Veränderung glaubt er nicht: „Quickborn kriegt nie etwas auf die Beine gestellt.“

Zufrieden mit der Attraktivität des Marktes war dagegen Marc Käckenhoff vom Blumenhaus Breckwoldt: „Was man ändern sollte? Gar nichts. Es läuft doch alles. Es ist 12    Uhr und wir sind komplett ausverkauft.“ Der Marktbeschicker zweifelt aber, dass es leicht sei, neue Anbieter zu gewinnen. „Wer neu hierher kommt, wird es schwer haben, seinen Umsatz zu machen.“

Daran will der Stadtmarketing-Verein aktiv arbeiten. „Wir haben uns bewusst den Wochenmarkt ausgesucht, weil wir es von der Kommunikation für einfacher halten. Wir haben sechs, sieben Händler, mit denen wir sprechen. In der Innenstadt wird es da schon komplizierter“, sagte Hansen. Ideen seien vorhanden, aber dafür brauche der Verein mehr aktive Unterstützer. >

www.stadtmarketing-

quickborn

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