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50 Jahre Quickborner Tageblatt : Vereine in Quickborn: Von Sport bis zum Himmelmoor

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Das Vereinsleben in Quickborn ist vielfältig und hat eine lange Tradition. Kunst-, Kultur- und Stadtmarketingklubs in Gründung.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2015 | 10:00 Uhr

Quickborn | Wer ein Hobby ausübt, eine Tradition pflegt, einer Sportart nachgeht oder ein Instrument spielt, kann dies allein tun – oder in einem Verein, in dem er mit anderen Menschen seinen Interessen nachgehen kann. Für Deutschland wurden 2014 mehr als 600  000 Vereine gezählt. Auch Quickborn trägt seinen Teil dazu bei. „Aktuell sind uns 95 gelistete Vereine in Quickborn bekannt“, sagt Burkhard Arndt, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Kindertagesstätten, Ehrenamt und Kultur, von der Stadt Quickborn.

Doch schon Jahrzehnte zuvor schlossen sich die Quickborner zu Vereinen zusammen. Für das Jahr 1965 schreibt Jürgen Hühnke, Autor der Quickborn-Chronik „Quickborn anno Domini...“, dass „die zunehmenden Besuche von Rentnern aus der DDR politisch neutral betreut werden“ sollten.

Zu diesem Zweck gründete sich am 31. März desselben Jahrs der „Verkehrsverein Quickborn“, der ein eigenes Büro in der Gemeindebücherei erhielt. 1977 wurde der Verein in „Verkehrs- und Heimatverein“ umbenannt.

Doch dies war nicht der einzige Klub, der schon vor 50 Jahren bestand. „Wir wissen von sieben weiteren, noch heute aktiven Vereinen, die es bereits vor 50 Jahren gab“, sagt Arndt, „und manche Vereinsgründungen liegen sogar noch weiter zurück“. Der Spielmanns- und Fanfarenzug wurde 1964 gegründet. Der Frauenchor von 1920 und der TuS Holstein Quickborn von 1914 gehören zweifelsohne zu den ältesten heute noch aktiven Vereinen in der Eulenstadt.

Auch der Schützenverein Quickborn-Renzel, die Schachvereinigung Holstein, der Kleingärtnerverein Quickborn oder der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes blicken auf eine lange Geschichte zurück. „Aber auch heute noch gibt es immer mal wieder Vereinsgründungen“, berichtet Arndt. So wurde der „Träger- und Förderverein Henri-Goldstein-Haus“ vor zwei Jahren gegründet und zählt damit zu den jüngsten Vereinen der Eulenstadt. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, das bisherige „Rotsteinhaus“ zu erhalten und zu einer Gedenkstätte auszugestalten, um an die Zwangsarbeit von jüdischen Gefangenen während der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern.

Neu ist auch die „Arbeitsgemeinschaft Torfbahn Himmelmoor“, die im März dieses Jahrs als gemeinnützig anerkannt wurde und die Feldbahn des ehemaligen Torfwerks erhalten will. Außerdem bietet die Arbeitsgemeinschaft regelmäßig Fahren mit der Torfbahn an. Der jüngste Zuwachs in Quickborns Vereinslandschaft ist der frisch gegründete Kunstverein, der seit drei Monaten besteht. Und die nächsten stehen in den Startlöchern: Ein Kultur- sowie ein Stadtmarketingverein befinden sich derzeit in der Gründungsphase.

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