Ehrenamt : Verein "Wir für Ellerau" ehrt Andreas Rohde

Der Name von Andreas Rohde (mit Urkunde) ist der 18. in der Ellerauer Bürgerrolle.
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Der Name von Andreas Rohde (mit Urkunde) ist der 18. in der Ellerauer Bürgerrolle.

Der Ellerauer wurde in die Ehrenrolle aufgenommen. Der Bürgermeister lobt Einsatz und Idealismus.

shz.de von
06. Februar 2018, 13:00 Uhr

Ellerau | Mit Andreas Rohde wurde am Sonntag zum 18. Mal ein Bürger durch die Aufnahme in die Ellerauer Bürgerrolle geehrt. Ins Leben gerufen hatte diese besondere Form der Ehrung der Verein „Wir für Ellerau“, der dadurch Menschen für ihr ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde dankt.

Gut 60 Besucher nahmen an der festlichen Veranstaltung im Bürgerhaus teil. Unter den vielen Gästen begrüßte Vereinsvorsitzende Joachim Dose die stellvertretende Kreispräsidentin Angelika Hahn-Fricke und das Segeberger CDU-Kreistagsmitglied Ole Plambeck. Für die ansprechende musikalische Begleitung am Klavier sorgte der mehrfach ausgezeichnete Christian Wermter. Dose erläuterte in seiner Rede die Arbeit des Vereins und hob hervor, dass in den vergangenen Jahren schon mehr als 250.000 Euro an Geld und Sachspenden erarbeitet worden seien, die für verschiedene Aktionen zum Wohle der Gemeinde und Ihrer Bürger ausgegeben werden konnten.

Im Rahmen des Bürgerempfangs erfolgte auch die Ehrung langjähriger Mitglieder des Vereins „Wir für Ellerau“. Anke Möller und Thomas Ziemer wurden für fünf Jahre geehrt und Dorothea Ziegeler und Reiner Krohn erhielten für ihre 20-jährige Unterstützung eine Nadel und eine Urkunde.

In ihrer Gastrede betonte Hahn-Fricke, dass das Ehrenamt für die Gemeinden von unschätzbarem Wert sei. „Dabei kommt es auf jede und jeden von uns an. Es geht um Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamtes. Schon Cicero hat gesagt: Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen. Deshalb sage ich Dank und Glückwunsch für 21 Jahre ehrenamtliches Engagement.“ Dann fügte Hahn-Fricke eine interessante Information hinzu. Auf Wunsch der Gemeinde habe sie sich nach dem Sachstand zum Radweg über die Autobahn an der K 24 informiert. Das Geld für den Bau sei zwar vorhanden, aber es fehle im Land an Planern, Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmen. Um weiter zu kommen, sei jetzt ein Ingenieursvertrag ausgeschrieben worden, und man werde externe Architekten heranziehen. Dadurch könne die Planung für den Radweg in diesem Jahr beginnen, und man könne mit einem Baubeginn im Jahr 2020 rechnen.

Plambeck äußerte seinen größten Respekt vor der ehrenamtlichen Tätigkeit der Mitglieder des Vereins. „Die Bürgerrolle ist ja ein Exportschlager, denn der Kreis Segeberg hat diese Ehrung von Ellerau übernommen.“ In seiner Rede appellierte er an alle Bürger, am 6. Mai zur Kommunalwahl zu gehen, denn das Engagement des Einzelnen zum Wohle der Gemeinde schlage sich auch in politischen Ämtern nieder.

Die Laudatio zur Aufnahme in die Bürgerrolle hielt Schirmherr Bürgermeister Eckart Urban (SPD): „Der Geehrte ist seit seinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich in Sportvereinen tätig. Er ist Jugendtrainer, Initiator und Organisator für den Mädchen- und Frauenfußball und Mitgründer der Sportinitiative Ellerau e.V. Er begleitet und organisiert die Teilnahme am Gothia Cup in Göteborg, der bezogen auf die Zahl der Teilnehmer das mit 35.000 Personen größte Fußballturnier der Welt ist. Ohne Idealismus kann man die vielen ehrenamtlichen Aufgaben im SC Ellerau mit mehr als 20 Fußballmannschaften nicht meistern. Es handelt sich um Andreas Rohde, der auch als Trainer große Erfolge hat. Von den 450 Mitgliedern in der Fußballsparte sind 270 Kinder und Jugendliche. Herr Rohde, Sie sind eine tragende Säule im Sport und haben es verdient, zum Dank für Ihre jahrzehntelange Jugendarbeit in die Bürgerrolle aufgenommen zu werden.“

Rohde dankte für die Worte und meinte: „Ellerau ist ein toller Ort, um groß zu werden. Ich lebe seit 1974 hier und hatte eine tolle Kindheit mit dem Vereinsfußball. Mir ist sehr viel Gutes gegeben worden, und das gebe ich jetzt durch mein Ehrenamt zurück. Wir haben aktive Mitglieder im Alter von drei bis 70 Jahren in 15 Nationalitäten. Wir vermitteln Fairness, Teamgeist und Respekt.

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