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Quickborner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 19:57 Uhr

Übergriffe: Security im Jobcenter

vom

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Kreis Pinneberg | Körperverletzungen, Diebstähle, Sachbeschädigungen und Schmierereien sind im Kreis Pinneberg an der Tagesordnung. In Elmshorn, der größten Stadt des Kreises, ist es besonders schlimm. Dort haben sich die Vorfälle in den vergangenen Monaten so stark gemehrt, dass an immer mehr Stellen Sicherheitsdienste eingesetze werden, um der Lage Herr zu werden. Dies sei in Quickborn bislang nicht nötig, sagte Michael Görres, Sprecher der Stadtverwaltung, doch man behalte die Lage im Auge, um einschreiten zu können.

Das hat Elmshorn bereits getan - ob auf Baustellen, im Stadtteil Hainholz oder neuerdings auch im Jobcenter des Kreises Pinneberg. Dort ist seit Anfang August ein Sicherheitsdienst aktiv.

Jörg Kregel, Pressesprecher des Elmshorner Jobcenters, sagte auf Anfrage dieser Zeitung. "Wir hatten in letzter Zeit etliche tätliche Übergriffe. Wir mussten handeln, um unsere Mitarbeiter zu schützen". Der zusätzliche Schutz sei zunächst bis Jahresende befristet. "Dann schauen wir, ob sich der Dienst bewährt hat", so Kregel.

Auch an Baustellen setze die Stadt Elmshorn inzwischen Sicherheitsdienste ein. "Es ist sehr ärgerlich, wenn man etwas in Elmshorn verschönern will und es irgendwelche Chaoten sofort zerstören", so Elmshorns Stadtrat Volker Hatje.

Auch am Bahnhof, Elmshorns größtem Brennpunkt, war erhöhte Sicherheitspräsenz nötig, um die immer wiederkehrenden Probleme in den Griff zu bekommen. Seit Februar hat die Bundespolizei dort einen Standort. "Die bisherige Entwicklung ist sehr positiv", sagte Elmshorns Polizeichef Mike Schirdewahn. Er hofft auf weitere positive Effekte durch die Videoüberwachung, die im Herbst kommen soll.

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