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Quickborner Tageblatt

24. Juni 2017 | 10:57 Uhr

TuS Holstein erwirtschaftet Überschuss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bilanz Das einstige Sorgenkind steht heute gut da

Finanzprobleme und personelle Schwierigkeiten gehören im TuS Holstein Quickborn endgültig der Vergangenheit an. Vorsitzender Jürgen Sohn (Foto) legte während der jüngsten Delegiertenversammlung eine blitzsaubere Bilanz für 2016 vor und konnte sogar verkünden, dass der nach Einführung der Ganztagsschule befürchtete Mitgliederschwund ausgeblieben ist.

Die Zahlen jedenfalls waren auch im vergangenen Jahr nahezu konstant. Demnach verteilen sich 2200 Sportler auf 21 Abteilungen – der TuS Holstein ist ein klassischer Breitensportverein. Sohn führte den großen Zuspruch unter anderem auf die Präsenz des Vereins in der Öffentlichkeit zurück, etwa wenn er sich auf dem Eulen- oder Familienfest in Quickborn präsentiert. Aber es gab auch kritische Anmerkungen des Vereinschefs: „Vor allem junge Menschen wollen sich heute nicht mehr binden und sind nicht mehr so kontinuierlich dabei“, sagte er. Stattdessen spiele der Sport neben anderen Hobbys entweder eine untergeordnete Rolle oder nehme bei ihnen wegen der vielen anderen Termine nur noch wenig Raum ein. Außerdem probierten die Jugendlichen heute mehr aus, wechselten häufiger zwischen den Sportarten. Auf den Ganztagsunterricht hat der Verein hat mit einem sportlichen Angebot an den Schulen reagiert. So bieten die Handballer Ballsport-AGs in der Waldschule, der Comenius- und der Goethe-Schule an. Möglch ist das durch ehrenamtliches Engagement

Ein Zugpferd des Vereins bleibt der Reha-Sport, der seit fünf Jahren im Reha-Zentrum angeboten wird. „Das läuft gut“, sagte Jürgen Sohn. Ein Grund, warum der TuS Holstein Quickborn auch finanziell gut dasteht. Bei einem Volumen von 550  000 Euro weist der Haushalt 2016 sogar einen Überschuss in Höhe von 16  000 Euro aus. Die Delegierten bedankten sich bei Kassenwart Manfred Kroener mit der Wiederwahl. Er war es auch, der den Verein vor neun Jahren langsam aus der Finanzkrise führte.

Sportlich setzt der Verein längst wieder Maßstäbe. Das wurde während der Ehrungen deutlich. Neben zahlreichen anderen Sportlern stachen 2016 vor allem die JuJutsu-Kämpfer Luzie Grutke und Tom Wendeborn hervor. Grutke wurde Weltmeisterin in der Altersklasse Jugend U  18, Wendeborn holte in der U  21 die Silbermedaille. Für 50-jährige Mitgliedschaft im Verein wurde Hanna Tegtmeyer geehrt, 25 Jahre sind Maximilian Kiesow, Uwe Wannags, Birgit Asmuth, Margrit Rudloff, Karen und Wolfgang Tröger, Erika Knickrehm und Fritz Wendt dabei.

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erstellt am 17.Mai.2017 | 16:39 Uhr

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