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Brücken bauen für das Miteinander : Turmfest in Quickborn sorgt für große Resonanz

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Kinderprogramm, Musikbühne und Tombola begeistern Besucher.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2015 | 12:00 Uhr

Quickborn | Aufatmen beim Veranstaltungs-Team des 9. Turmfestes in Quickborn: Die Sonne schien am Sonntagvormittag. Auftakt des Festes war ein gut besuchter Familiengottesdienst in der evangelischen Marienkirche, in dem Pastorin Claudia Weisbarth das diesjährige Motto „Brücken bauen“ in den Mittelpunkt stellte. „Brücken aus Holz, Stahl und Beton bringen Menschen zueinander. Die entscheidende Frage ist jedoch, wie sie miteinander umgehen. Jesus hat in seinem Leben immer wieder Brücken gebaut. Es geht um eine tragfähige Zusammengehörigkeit.“

Wesentlichen Anteil am Programm des Gottesdienstes hatte die Kirchenband unter Leitung von Michael Schmult und Melanie Grunert. Bereits zu Beginn begeisterten die jungen Sängerinnen Sophie und Jule mit dem Erfolgstitel „Bridge over troubled Water“ von Simon und Garfunkel die Besucher. Sämtliche Kirchenlieder waren auf das Motto der Veranstaltung abgestimmt: „Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen, gib mir den Mut zum ersten Schritt.“

Die offizielle Eröffnung des Festes erfolgte durch den Quickborner Posaunenchor von der Musikbühne zwischen Kirche und Gemeindehaus. Bis zur Mittagszeit füllte sich der Platz davor mit zahlreichen Besuchern, die das kulinarische Angebot der Verzehr-Stände und die Live-Musik genießen wollten. Derweilen lud Christina Hufeisen mit ihrer KiKi-Gruppe zum Bau der Bogenbrücke nach Plänen des italienischen Allroundkünstlers Leonardo da Vinci ein. Kinder, Jugendliche und Erwachsene steckten Bretter zu einer Bogenkonstruktion zusammen, die allerdings nicht immer belastbar war. Der gemeinsame Spaß von Menschen verschiedenen Alters entsprach auf jeden Fall der Idee der Organisatoren. Weitere Angebote waren das Angelspiel der evangelischen Jugend, Steine anmalen und Wurfbälle basteln am Stand der beiden Kindertagesstätten der Kirchengemeinde. Es gab auch einen Stand über den Johanniter-Hospizdienst und das Trauerzentrum „Lacrima“ für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Angehörige.

Pastorin Claudia Weisbarth beim Verkauf von Tombola-Losen an Bürgervorsteher Henning Meyn (Mitte).  (Foto: Jäger)
Pastorin Claudia Weisbarth beim Verkauf von Tombola-Losen an Bürgervorsteher Henning Meyn (Mitte). (Foto: Jäger)
 

Die Keramik-Arbeiten von Jan und Maren Decker lockten viele „Seeleute“ und Käufer an. Ein Teil des Erlöses wird für den guten Zweck gespendet. Das Haus Roseneck informierte über die Aktivitäten der Werkstatt und das Projekt Christophorus (Mentoren helfen jungen Menschen). Der Landfrauen-Verein Quickborn schenkte Sekt mit Erdbeeren sowie einen „Landfrauentraum“ aus. „JIMs Bar“ stellte den Jugendschutz in den Mittelpunkt und bot alkoholfreie Cocktails an.

Eine sprudelnde „Einnahmequelle“ für das Turmfest war die große Tombola mit 500 Preisen, die auch von Bürgervorsteher Henning Meyn und Fachbereichsleiter Carsten Möller durch Loskäufe unterstützt wurde. Die Gewinner der gestifteten Hauptpreise, ein Tablet-PC und ein Mountainbike-Rad, standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Im Eingangsbereich hatte die Geschichtswerkstatt ihre informativen Ausstellungen aufgebaut. Hans Meier präsentierte das neue Quickborner Bildermuseum, das sonst nur im Internet aufgerufen werden kann (www.quickborn-geschichtswerkstatt.de). Außerdem wurden von Irene Lühdorff die preisgekrönten Architekten-Entwürfe für die geplanten Neubauten der Gemeinde in Quickborn und Hasloh vorgestellt.

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