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Rasenmäherrennen in Tangstedt : Tollkühne Männer auf rasenden Traktoren

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Knatternde Motoren und jede Menge Matsch: Auf der Rennpiste flog der Dreck hoch in die Luft. Sehr zur Freude des Publikums.

Angemeldet waren knapp 30 Teams, tatsächlich am Start waren es dann nur 17 Teilnehmer, die zum Wettrennen der Rasentrecker gegeneinander antraten. Zwei Tage lang knatterten die Motoren auf der kurvigen Strecke über abgemähte Maisfelder bei Tangstedt.

„Mit den Zuschauerzahlen sind wir auf jeden Fall zufrieden“, sagt Roland Siegmund vom Verein „Maschin’ kaputt“, der das Spektakel veranstaltete. Das eigene Team allerdings machte – zum Leidwesen der Fahrer – mehrfach dem Namen alle Ehre und blieb auf der Strecke liegen.

„Es waren ziemlich viele Ausfälle diesmal“, sagt auch Vereinsmitglied Frank Huß. Sechs der Mini-Trecker fielen aus: Lenkung, Motor und Benzinpumpe waren unter anderem die Gründe. „Ganz wie in der Formel 1“, sagt Siegmund. Nur quietschende Reifen waren nicht zu hören, eher spritzender Dreck zu sehen. „Wir mussten nach jedem Lauf die Strecke überarbeiten und wir hatten Glück, dass es erst nach Beendigung des Nachtrennens geregnet hat“, so Siegmund.

Sieben aufgemotzte Rasenmäher starteten am Sonnabend in der Standard-, Damen und 13-PS-Klasse, danach folgte die Offene Klasse, deren getunte Motoren bis zu 50 PS Leistung bringen. Begleitet von den Anfeuerungsrufen der Zuschauer, drehten die Trecker bis gestern Abend Runde um Runde. „Wer am meisten Runden schafft, hat gewonnen“, erklärt Siegmund.

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erstellt am 21.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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