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Bönningstedt : Tennisclub startet in die Freiluft-Saison

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Bönningstedter Verein plant sein erstes Leistungsturnier. Die Jugendabteilung wächst.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2014 | 14:00 Uhr

Bönningstedt | Seit vergangenem Sonnabend herrscht wieder reges Treiben auf den Tennisplätzen an der Goosmoortwiete: Nachdem die Vereinsmitglieder gemeinsam sauber gemacht hatten, erstrahlen nicht nur die sechs Plätze in neuem Glanz. „Wir haben hier auch einen Kinderspielplatz und eine Liegewiese“, berichtet Turnierleiter Olav Diers. Denn auch, wer nicht Tennis spielt, sei im Club willkommen, betont Diers. „Wir sind hier unkompliziert und sehr familiär – weit weg vom Klischee des elitären Clubs, das es früher gab“, sagt der Sportler.

Weder teure Kleidung noch hohe Gebühren sind auf der Bönningstedter Anlage an der Tagesordnung. „Schuhe und Schläger – mehr braucht es nicht“, sagt Diers. Schon vor Jahren wurde ein „Schnupperjahr“ eingeführt: Mit einem Monatsbeitrag von 25 Euro können Erwachsene ausprobieren, ob sie Spaß am Tennisspielen finden. Für Familien kostet der Schnuppermonat 39 Euro. „Allerdings müssen mindestens sechs Monate gebucht werden – dafür gibt’s bei uns keine Aufnahmegebühr“, erklärt Diers.

Die Bemühungen, dadurch mehr Mitglieder zu bekommen, gehen offenbar auf: In den vergangenen beiden Jahren konnte der Verein mehr als 50 neue Kinder und Jugendliche begrüßen – und auch die Anzahl der Erwachsenen ist gestiegen. Damit das so bleibt, engagieren sich die Trainer außerhalb des Vereins, etwa beim Bönningstedter Sommerferienprogramm und im Rahmen der Angebote für die Offene Ganztagsschule (OGTS). „Kinder sind auf unserer Anlage immer sehr willkommen“, berichtet Diers.

Erstmals wird auch ein Turnier organisiert: Das Bönningstedter Leistungsklassenturnier am 23. und 24. August. Mitspielen kann jeder turnierbegeisterte Tennisspieler ab 30 Jahren in den Leistungsklassen zehn bis 23. Zur Unterhaltung der Gäste wird ein Rahmenprogramm geboten, das von der Weinverkostung bis zum Sportartikelverkauf reicht.

Gäste sind in Bönningstedt gern gesehen: „Wer neu hier ist, wird nicht allein gelassen, sondern findet immer gleich einen Spielpartner“, sagt Diers. Wie familiär der Umgang der Clubmitglieder ist, zeigt sich noch während des Gesprächs: Die Damen, die eben noch als Kontrahentinnen auf dem Platz standen, sitzen im Clubhaus und frühstücken zusammen. „Das machen wir jeden Dienstag“, erklären sie. „Wir kämpfen nicht, wir spielen miteinander“, so das Credo der sportlichen Damen.

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