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Quickborn : Susanne von Glasenapp leitet jetzt die Comenius-Schule

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Mit Schuljahresbeginn ist die 55-jährige Pinnebergerin offiziell als Rektorin der Comenius-Schule ins Amt eingeführt worden.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2015 | 16:15 Uhr

Quickborn | Bereits seit Mai lenkte sie kommissarisch die Geschicke der Quickborner Comenius-Schule, gestern nun bekam Susanne von Glasenapp von Schulrat Michael Doppke die lang ersehnte Urkunde überreicht: Mit Schuljahresbeginn ist die 55-jährige Pinnebergerin offiziell als Rektorin der Comenius-Schule ins Amt eingeführt worden. Monate des Wartens für von Glasenapp, das 55-köpfige Kollegium und 660 Schüler sind damit beendet.

Rückblende: Im Januar war Schulleiter Andreas Kelber in den Ruhestand verabschiedet worden, sein Amt bekleidete fortan kommissarisch Gerhard Voigt. Nach dessen unerwartetem Tod im Mai übernahm von Glasenapp, die sich nach der Ausschreibung der Rektorenstelle 2014 ohnehin als Nachfolgerin von Kelber beworben hatte.

„Aber die Dinge brauchen ihre Zeit“, sagte von Glasenapp, der die Erleichterung anzusehen war, dass der Schulleiterwahlausschuss ihrer Bewerbung zugestimmt hatte. Daran ließ der Kreis Pinneberger Schulrat, Michael Doppke, keine Zweifel aufkommen. „Sie haben bewiesen, dass Sie es können“, sagte er gestern bei der Amtseinführung in der Schul-Mensa. „Führen wollen und führen können“ bezeichnete Doppke in seiner Ansprache als „förderliche Einstellungen“, die Rektoren mitbringen müssten, damit sie ihr Amt erfolgreich ausüben können. „Das ist unerlässlich“, betonte der scheidende Schulrat und unterstrich von Glasenapps Eignung: „Dafür muss man eine ausgeprägte Persönlichkeit haben. Und die haben Sie, Frau von Glasenapp, so habe ich Sie erlebt.“

2002 kam von Glasenapp an die damalige Heinrich-Hertz-Realschule, war vor der kommissarischen Schulleitung als Koordinatorin tätig. Die Anerkennung und Kompetenzen, die sie sich in dieser Zeit erarbeitet hat und die sie nun für ihr neues Amt befähigen sollen, brachte von Glasenapps neue Stellvertreterin, Sandra Stratmann, zum Ausdruck.

Erleichterung schwingt mit

„Du konntest sofort einspringen in einer Zeit, die schwieriger nicht hätte sein können. Du hast es mit viel pädagogischem Geschick geschafft“, erinnerte Stratmann an die Wochen vor den Sommerferien. Auch Erleichterung transportierte die 39-Jährige in ihren Worten: „Endlich ist sie da, die Urkunde, nach monatelangem Warten. Unser komplexes Gefährt hat wieder einen Fahrer.“

Dass sie selbst noch auf das offizielle Schriftstück warten muss, tat Stratmanns Freude augenscheinlich keinen Abbruch. Von Glasenapp selbst ließ gestern lieber andere sprechen. Der Grund war simpel. „Ich bin ziemlich gerührt“, sagte die frisch gebackene Schulleiterin. Sie bedankte sich bei allen Anwesenden und der zehnten Klasse, die ihr bei den Vorbereitungen für das Büfett geholfen hatte. Dann endlich war die Zeit zum Anstoßen gekommen.

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