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Jahresbilanz : Stürmisches Jahr für die Feuerwehr

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Quickborner Blauröcke waren 2013 mehr als 300 Mal im Einsatz. Orkane sorgten für Aufregung. Auch beim Elbehochwasser haben die Kameraden geholfen.

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erstellt am 10.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Quickborn | Im vergangenen Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr Quickborn alle Hände voll zu tun. Wie Wehrführer Christof Fehrs auf der Jahreshauptversammlung verkündete, schnellte die Zahl der Einsätze im Jubiläumsjahr drastisch nach oben, so dass die Wehr einen neuen Rekord verzeichnen konnte. „Nachdem sich die Anzahl der Einsätze in den Vorjahren bei 200 eingependelt hatte, mussten wir diesmal 325 Mal ausrücken. Allein die beiden Orkane ‚Christian‘ und ‚Xaver‘ bescherten uns innerhalb weniger Wochen 113 Einsätze“, relativierte Fehrs das hohe Jahresergebnis. Insgesamt bekamen es die Kameradinnen und Kameraden mit 61 Brandeinsätzen, 216 Hilfeleistungen, 39 Fehlalarmen und neun Brandsicherheitswachen zu tun. Ein besonderer Einsatz ereignete sich am Mittwoch, den 19. Juni: Die ehrenamtlichen Helfer mussten ausrücken, um den Folgen des Elbehochwassers zu trotzen. „Als Teil der Feuerwehrbereitschaft waren eines unserer Löschfahrzeuge und ein Leitfahrzeug inklusive kompletter Besatzung an diesem Katastropheneinsatz beteiligt“, berichtete Fehrs. „Bei hochsommerlichen Temperaturen leisteten 114 Kräfte mit 23 Fahrzeugen aus dem Kreis Pinneberg fast rund um die Uhr Schwerstarbeit für die betroffenen Menschen.“ Erst am Sonnabend, 22. Juni um 21 Uhr, konnte die Freiwillige Feuerwehr Quickborn den Einsatzort nach vollbrachter Arbeit wieder verlassen. Ebenfalls erwähnenswert waren die 78 Sturmeinsätze, die durch den Orkan „Christian“ verursacht wurden. Nur fünf Wochen später folgten abermals 38 Sturmeinsätze durch Orkan „Xaver“.

Dank der hohen Einsatzbereitschaft der 105 aktiven Kameradinnen (9) und Kameraden (96) konnte das „Rekordjahr“ gut und schadlos überstanden werden. „Die vielen Einsätze waren aber nur die Spitze des Eisbergs“, verriet Fehrs. Die ehrenamtlichen Helfer waren die übrige Zeit mit Ausbildung und zahlreichen Veranstaltungen beschäftigt. Der Tag der offenen Tür mit über 3000 Besuchern und der Kreisfeuerwehrtag waren nur zwei von unzähligen Terminen.

Anschließend hatte Bürgermeister Thomas Köppl das Wort: „2013 war ein schwieriges Jahr, das bestens gemeistert wurde. Eine solche Feuerwehr zu haben, lässt einen nachts ruhig schlafen.“ Laut Köppl stehen in diesem Jahr neue Atemschutzgeräte und ein Gerätewagen-Atemschutz auf der Liste. „Auch eine funktionierende Drehleiter ist unverzichtbar, wir werden uns in den kommenden Monaten mit der Ersatzbeschaffung auseinandersetzen.“ Als Premierengast war auch der Bürgervorsteher Henning Meyn anwesend. „Die Freiwillige Feuerwehr Quickborn ist im Bewusstsein der Stadt fest verankert und genießt dort hohes Ansehen“, sagte er. „Vielen Dank, dass Ihr zu jeder Zeit vor Ort seid, wenn Not am Mann ist.“

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