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Quickborner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 06:10 Uhr

Quickborn : Stricken bis die Nadeln glühen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Spendenaufruf zeigte Wirkung: Innerhalb kurzer Zeit erhielten Susanne Golditz, Mitarbeiterin der Quickborner Stadtjugendpflege und Brigitte Reuter, ehrenamtliche Helferin, tütenweise Wollknäuel in den Händen.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Im Herbstferienprogramm bieten wir eine Schneider- und Wollwerkstatt an, dafür brauchten wir noch Materialien“, berichtet Golditz. Mit so vielen Spenden habe sie nicht gerechnet. „Dafür ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen“, so Golditz.

Jetzt warten Strick- und Häkelnadeln nur noch darauf, die Knäuel in Mützen, Schals oder andere flauschige Begleiter verwandelt zu werden. „Die Nachfrage war so groß, dass der Näh-, Strick und Häkelkurs schnell ausgebucht war“, so Golditz. Deshalb startet nach den Herbstferien ein neues Angebot im Haus der Jugend: Jeden Donnerstag können Mädchen und Jungen ab zehn Jahren zwischen 15 und 18 Uhr vorbeikommen und nach Herzenslust nähen oder die Nadeln klappern lassen. „Nähmaschinen und Materialien sind vorhanden, eine Anmeldung ist nicht notwendig“, sagt Golditz weiter. Lediglich ein Euro Materialgebühr sei zu entrichten.

„Falls jemand noch eine gut funktionierende Nähmaschine hat, die nicht mehr benutzt wird, nehmen wir sie gern“, wirbt Golditz für weitere Spenden. Diese könnte – wie andere Materialien auch – falls der Spender nicht mehr mobil sei, auch abgeholt werden. Strickgarn verschiedenster Sorten allerdings ist derzeit reichlich vorrätig. „Nur ganz dicke Häkelnadeln, ab Größe fünf, und dazu passende Wolle könnten wir noch gebrauchen“, sagt Golditz, die sich mit ihrer Kollegin jetzt schon auf die kreativen Ergebnisse freut.

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