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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 00:52 Uhr

Quickborn : Streit um den Bauhof

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die SPD fordert einen Neubau - für den Bürgermeister hat allerdings die Sanierung des Elsensee-Gymnasiums Priorität.

„Schelte“ für den Quickborner Finanzausschuss: Er hatte in die mittel- und langfristige Finanzplanung 150.000 Euro und dann noch einmal zwei Millionen Euro eingestellt – Geld, das für die Planung des Bauhofs 2018 und für die Sanierung des Gebäudes im darauf folgenden Jahr verwendet werden soll. In der Ratsversammlung am Montag stellten die Ratsmitglieder alles wieder auf null. Nun muss zunächst der zuständige Ausschuss über die Zukunft des Bauhofs beraten.

Der Quickborner Bauhof könnte das nächste große politische Streit-Thema in der Stadt werden. Im August kam es bereits zu einem Eklat: Karl-Heinz Marrek (SPD), Mitglied des Ausschusses für kommunale Dienstleistungen, attestierte die Räume des Bauhofs als „menschenunwürdig". „Da kann man einfach keine Leute reinschicken“, sagte er. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) fand diese Kritik hingegen überzogen, räumte aber ein, dass die Aufenthalts- und Umkleideräume im Bauhof nicht dem heutigen Standard entsprechen.

Doch die SPD wird sich mit einer Sanierung laut Informationen dieser Zeitung nicht zufriedengeben, sondern einen Neubau fordern. Der kostet nach ersten Schätzungen zwei Millionen Euro.

Für den Bürgermeister stellt sich diese Frage rst einmal nicht. Die Schulen hätten Priorität. „Die neue Aula für das Elsensee-Gymnasium ist wichtiger“, sagte er gestern auf Anfrage dieser Zeitung. Da es keine Notwendigkeit, keinen Zeitdruck für eine sofortige Sanierung des Bauhofs gebe, möchte er auf Bordmittel zugreifen, um Reparaturen in und an dem Gebäude zu ermöglichen. „Das kriegen wir solange noch hin.“

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erstellt am 25.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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