Jahresrückblick 2017 : Standort ist 23 Millionen Euro teuer

<p>Die Stadt Quickborn investiert in ihre Bildungseinrichtungen.</p>
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Die Stadt Quickborn investiert in ihre Bildungseinrichtungen.

Das größte Thema in Quickborn waren 2017 die Investitionen in die Bildungseinrichtungen der Eulenstadt.

shz.de von
27. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Quickborn | Kaum ein Thema hat Politik und Verwaltung in diesem Jahr so intensiv beschäftigt wie Schulen und Kindergärten. Hintergrund: Mit steigenden Einwohnerzahlen wächst der Bedarf an Betreuungsplätzen. Gleichzeitig muss sich die Stadt um die nahezu durchgehend in die Jahre gekommenen Schulgebäude kümmern. Folge: In den vergangenen Monaten wurde geplant, gerechnet, saniert, neu-, an- und umgebaut. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Im Juli haben die Bauarbeiten auf dem Gelände des Schulzentrums-Süd begonnen. Zwischen der alten, inzwischen sanierten Realschule und dem Elsensee-Gymnasium entsteht eine Verbindung mit einer Nutzfläche von etwa 1000 Quadratmetern und Platz für eine Aula. Voraussichtlich bis Herbst 2018 investiert die Stadt 3,5 Millionen Euro. Nach der Fertigstellung soll die Grundschule Goethestraße mit einziehen.

Auch die Waldschule in Quickborn-Heide braucht mehr Platz. Im September wurden acht Container aufgestellt. Weil nach den Sommerferien 30 Schüler mehr aufgenommen wurden, reichte die Zahl der Klassenräume und der Betreuungsplätze nicht mehr aus. Kosten: 360.000 Euro. Voraussichtlich in vier Jahren soll die 50 Jahre Grundschule grundsaniert werden. Dann könnte ein zusätzlicher Anbau die Raumnot beenden. Auf dem Gelände der Comenius-Schule wird ein 60 Jahre altes Gelbklinkergebäude saniert. Das Haus ist technisch veraltet, mit Asbest belastet und wurde inzwischen entkernt. Nun werden die baulichen und technischen Voraussetzungen für eine Nutzung durch die Schule und die Spieliothek geschaffen. Die Stadt kalkuliert mit Kosten in Höhe von knapp einer Million Euro.

Gebaut wird auch auf dem Gelände der Freien Grund- und Gemeinschaftsschule. Am 8. Januar sollen die seit einigen Monaten in Containern unterrichteten Schüler umziehen. Zu der Privatschule gehört eine Kindertagesstätte mit vier Elementar- und vier Krippengruppen. 120 Kinder können hier betreut werden. Die ASG investiert 17 Millionen Euro.

Im kommenden Jahr entsteht in der Zeppelinstraße eine Kindertagesstätte mit drei Krippen-, drei Elementar- und zwei Hortgruppen. Den Bau übernimmt ein Investor, die Stadt mietet die Gebäude, für die Trägerschaft wurde die Awo gewonnen. Derweil ist die Kita Zauberbaum in diesem Jahr zu einer Großbaustelle mutiert. Nach dem Beginn umfassender Sanierungsarbeiten, für die die Stadt 740.000 Euro veranschlagt hat, wurde ein Wasserschaden entdeckt. In der Folge wurden zehn Container auf dem Parkplatz der Kita aufgestellt, in denen die Kinder vorübergehend betreut werden.

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