Stabwechsel im Lions Club

Heute endet die Amtszeit des Quickborner Lions-Club-Präsidenten Stefan Böhme (links). Gleichzeitig beginnt die seines Nachfolgers Robert Hüneburg.
Heute endet die Amtszeit des Quickborner Lions-Club-Präsidenten Stefan Böhme (links). Gleichzeitig beginnt die seines Nachfolgers Robert Hüneburg.

Präsident Stefan Böhme zieht sich nach einem Jahr turnusmäßig zurück / Nachfolger ist Robert Hüneburg

shz.de von
30. Juni 2018, 16:34 Uhr

„Herzlichen Glückwunsch, Herr Präsident.“ Mit diesen Worten gratulierten die Quickborner Lions-Mitglieder Robert Hüneburg nicht nur zu seinem neuen Amt, sondern auch zu seinem 54. Geburtstag. Hüneburgs Vorgänger Stefan Böhme reicht den Stab heute offiziell weiter.

Der neue Mann an der Spitze des Lions Clubs ist in der Eulenstadt kein Unbekannter. Seit vielen Jahren engagiert er sich beim 1. FC Quickborn und ist unter anderem für die Organisation des beliebten Fussi-Camps in mit etwa 170 Kindern zuständig. Neben dem Sport, ist er auch in der Politik unterwegs, sitzt seit der Kommunalwahl für die CDU in der Ratsversammlung. und im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Er habe sich aus zeitlichen Gründen lange gesträubt, die Präsidentschaft zu übernehmen, so Hüneburg. „Die Kinder waren immer der Grund. Aber jetzt sind sie aus dem Gröbsten raus.“ Deshalb habe er zugesagt.

Seit etwa zwei Jahren ist er Mitglied des Clubs. Nachdem er ein Jahr lang als Vizepräsident tätig war, rückt er nun für ein Jahr ganz an die Spitze. „Mich hat die Aufgabe der Lions gereizt, Mitglied zu werden. Es ist wichtig, etwas zu tun. Und ehrenamtliche Tätigkeiten sollte man ausüben, so viel man kann“, sagte Hüneburg.

Er dankte Böhme für seine Arbeit im vergangenen Jahr. „Stefan Böhme hat gute und kontinuierliche Arbeit geleistet, den Club weitergebracht und erhalten. Ich übernehme jetzt eine tolle Mannschaft“, bekräftige er. Hüneburg wird unterstützt von seinem Vize Friedemann Dörfelt, Schatzmeister Jürgen Dunkhase, Bernd Harnack als Past-Präsident und Böhme, ebenfalls als Past-Präsident. Böhme nutzte den Clubabend als Chance, sich für das vergangene Jahr bei den Lions zu bedanken. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte er. Eine Fortsetzung zu einem anderen Zeitpunkt könne er sich allerdings gut vorstellen. „Ja, warum nicht?“, sagte er. Böhme hat in seinem Jahr als Präsident das Gambia-Westafrika-Projekt besonders in den Fokus gerückt. Sein Herz schlägt bereits seit langem für die Arbeit des Hasloher Vereins, der Spenden für den Bau einer Krankenstation in einem Dorf sammelt.

Dieses Projekt möchte auch Hüneburg nicht aus den Augen verlieren. Seinen Schwerpunkt legt er allerdings auf seine eigene Herzensangelegenheit. „Ich möchte versuchen, die Sternenbrücke in den Vordergrund zu rücken“, erläuterte er. Hüneburg kennt Ute Nerge, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Kinderhospizes in Hamburg, persönlich. „Mein Herz hängt sehr an dem Hospiz.“ Bis 30. Juni 2019 wird Hüneburg Präsident sein. Danach wird er vermutlich von seinem Vize Dörfelt abgelöst.

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