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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 02:47 Uhr

Nach Lkw-Brand : Sperrung der A7 aufgehoben

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die Strecke zwischen Quickborn und Henstedt-Ulzburg in Richtung Norden ist bis zum Nachmittag gesperrt. Ein Lkw war gestern Abend in Brand geraten.

Quickborn | Die Sperrung der Autobahn 7 (A7) in Höhe Ellerau (zwischen den Anschlussstellen Quickborn und Henstedt-Ulzburg) in Richtung Norden ist aufgehoben. Die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten seien zügig voran gegangen, teilte Polizeisprecher Sönke Hinrichs mit. Die A7 war nach einem Lkw-Brand voll gesperrt worden. Der mit Autos beladene Lastwagen war am Donnerstagabend vermutlich wegen eines geplatzten Reifens in Brand geraten. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Das Fahrzeug brannte laut Polizei komplett aus und beschädigte den rechten Fahrstreifen.

Feuerwehren gelangten nicht zur Einsatzstelle

Gegen acht Uhr am Abend waren die Feuerwehren Quickborn, Ellerau und Kaltenkirchen alarmiert worden. Insgesamt 75 Feuerwehrleute waren laut Kreisfeuerwehrverband Pinneberg im Einsatz. Der Weg dorthin sei allerdings erschwert gewesen: Aufgrund des Rückstaus kam die Feuerwehr aus Quickborn nicht zum brennenden Lkw. Erst als sie die Wände zwischen den beiden Richtungen geöffnet hatten, ging es weiter. In der anderen Fahrtrichtung war der Verkehr ebenfalls zum Erliegen gekommen. Deshalb traf auch die Feuerwehr aus Kaltenkirchen verspätet am Einsatzort ein.

Der Lkw war mit acht Autos beladen. Das Feuer hatte bereits vier Neuwagen erfasst, als die Feuerwehrleute ankamen. Nachdem das Feuer weitestgehend gelöscht war, wurden die ausgebrannten Fahrzeuge mit Schaum abgekühlt. Die Feuerwehren konnten verhindern, dass die Flammen auf den Trailer-Anhänger mit vier weiteren Autos übergriffen.

Schaden am Straßenbelag

Der Straßenbelag, der im Zuge des Ausbaus der Autobahn vor weniger Zeit erneuert wurde, wurde beschädigt. Erste Schätzungen des Gesamtschadens belaufen sich auf einen höheren sechsteiligen Bereich. Das für den Ausbau der Autobahn verantwortliche Unternehmen leitete gemeinsam mit einem Fachunternehmen die ersten Maßnahmen zur Bergung ein. Die Straße muss aufwändig gereinigt werden. Deshalb wird die Sperrung bis zum Nachmittag aufrecht erhalten. Gestern Abend war die Autobahn in beiden Richtungen drei Stunden gesperrt.

Zweiter Unfall auf der A7 weiter nördlich

Auch in Höhe Jalm (Kreis Schleswig-Flensburg) ist es am Donnerstagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Autofahrer war am frühen Donnerstagabend ersten Erkenntnissen zufolge mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Lkw aufgefahren.

Zwei der vermutlich drei Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht, der 22-jährige Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ein 42-jähriger Mitfahrer konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Nach ersten Zeugenaussagen soll der Fahrer des Wagens vom Unfallort weggelaufen sein. Nach dem Vermissten wurde mit Hilfe eines Polizei-Hundes gesucht. Da nicht klar war, in welche Richtung der Mann gelaufen war, mussten die A7 aus Sicherheitsgründen zwischen Tarp und Schuby in beide Richtungen zunächst voll gesperrt werden. Die Suche wurde inzwischen erfolglos abgebrochen. Ob es den dritten Beteiligten tatsächlich gab, sei aufgrund unschlüssiger Zeugenaussagen unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Suche wieder aufgenommen wird, hänge von den weiteren Ermittlungen ab.

Der Unfall hatte sich gegen 19 Uhr ereignet. Der Autobahnabschnitt wurde für die Bergungsarbeiten mehr als sieben Stunden lang gesperrt.

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erstellt am 03.Feb.2017 | 09:00 Uhr

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