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Quickborner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:45 Uhr

Quickborn : Spendenrekord der Sternsinger

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

17 Gruppen der katholischen Kirchengemeinde St. Marien sammeln mehr als 6800 Euro für Kinder in Not und segnen Häuser.

shz.de von
erstellt am 12.Jan.2016 | 14:10 Uhr

Quickborn | Die Sternsinger der Quickborner Pfarrgemeinde St. Marien sind stolz: Trotz Regenwetter am Sonntagvormittag haben 57 Jungen und Mädchen mit ihren Begleitern eine Spendensumme von 6837,85 Euro für notleidende Kinder in der Welt gesammelt.

Jubel gab es am Abend im Gemeindehaus, als die Auszählung stattfand: „Kompliment Euch allen, Ihr habt ein großes Werk getan“, lobte Pfarrer Wolfgang Guttmann. Zum Vergleich: Im vorigen Jahr hatten die Sternsinger einen Betrag der Betrag von 6602 Euro zusammenbekommen. Begonnen hatte die Benefiz-Aktion am Sonntag mit einer festlichen Messe in der St. Marienkirche am Kurzen Kamp und der Aussendung der Sternsinger.

Hauptorganisatorin Dorothee Driessen und ihr Helfer-Team hatten die Sternsinger in 16 Kindergruppen und eine Erwachsenengruppe aufgeteilt. Und es hatten sich wirklich viele freiwillige Sänger gemeldet: „Wegen des starken Andrangs mussten wir am Samstagabend sogar noch goldene Kronen für die Sternsinger basteln“, berichtete Driessen erfreut. „Nicht unerwähnt lassen dürfen wir die rund 20 Fahrer und unsere vier Küchen-Helferinnen, die für einen leckeren Mittagstisch sorgten.“ Eine Sternsinger-Gruppe wurde im Rathaus vom Ersten Stadtrat Klaus-Hermann Hensel (CDU) empfangen. Dort brachten die Kinder ebenfalls ein Ständchen: „Wir kommen aus dem Morgenland“ sangen sie und überbrachten Wünsche für ein fröhliches Jahr.

Nachdem der Sternträger das Segenszeichen „20 * C + M + B + 16“ an eine Wand im Eingang geschrieben hatte, überreichte Hensel der Gruppe einen großen Behälter mit „Reiseproviant“ – und einen Spendenscheck der Stadt.

Eigentlich ist der der Tag der Heiligen drei Könige stets der 6. Januar – der Sternsinger-Brauch wird aber vielerorts auch noch am darauf folgenden Wochenende fortgeführt. Bereits seit dem 16. Jahrhundert ist es Brauch, durch Umzüge der Sternsinger, verkleidet als die heiligen drei Könige, Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Je nach Region ist dies auch als „Dreikönigssingen“ bekannt. Die mit Kreide angebrachte Segensbitte beinhaltet auch einen Stern als Symbol für den Stern von Bethlehem sowie drei Kreuze als Symbol der Dreifaltigkeit.

Doch danach war der Einsatz der Sänger noch lange nicht vorbei: Nach der Mittagspause im Gemeindehaus hatte der Regen vom Vormittag nachgelassen. Gestärkt und neu motiviert zogen die Sternsinger-Gruppen erneut in ihre Gebiete, die teilweise bis nach Ellerau, Bilsen, Hemdingen und Hasloh hineinreichten. Die erwachsenen Sternsinger besuchten auch den ehemaligen Gemeindepfarrer Heinrich Hülsmann in Rellingen und Spender in Barmstedt.

Auf die erfolgreiche Aktion angesprochen, sagte Guttman: „Es ist ein ganz großes Ereignis. Ich bin begeistert von unseren Kindern, die schon im Alter von vier bis zwölf Jahren die wunderbare Erfahrung machen, durch ihren Einsatz bei Wind und Wetter anderen Kindern zu helfen.“ Denn die weltweit an verschiedensten Orten durchgeführte Sternsinger-Aktion für Kinder stand in diesem Jahr unter dem Leitwort: „Segen bringen – Segen sein. Respekt für Dich, für mich, für Andere in Bolivien und weltweit.“

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