zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

19. August 2017 | 00:28 Uhr

Spatenstich für die „Kleine Wilde“

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Johanniter bauen neue Kindertagesstätte in Quickborn-Heide / Investitionskosten betragen 2,1 Millionen Euro

Die Johanniter-Kindertagesstätte (Kita) „Wilde 13“ in Quickborn-Heide bekommt ein „Schwesterlein“: Mit einem symbolischen Spatenstich begannen am Mittwochnachmittag offiziell die Bauarbeiten für die „Kleine Wilde“ – und zwar auf dem freien Grundstück neben der alten Kita. Trotz eines heftigen Regenschauers, der den Beginn des offiziellen Teils zeitlich verzögerte, ließen sich die Teilnehmer – darunter auch die Lokalpolitikerinnen Astrid Huemke (SPD) und Annabell Krämer (FDP) – die Stimmung nicht vermiesen.

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir voll im Zeitplan“, sagte Projektleiter René Wilken von den Johannitern. Der Startschuss musste nach hinten verlegt werden, weil die Johanniter den Architekten wechselten (wir berichteten).

„Manche Dinge brauchen Zeit. Jetzt machen wir es doppelt so schnell und doppelt so gut“, sagte Grit Feller, Leiterin der „Wilden 13“, die bereits das Logo für die „Kleine Wilde“, eine Lokomotive, präsentierte. „Das wird eine spannende Zeit für die Kinder“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU), denn die Jungen und Mädchen können mit eigenen Augen jeden Tag sehen, wie die neue Kindertagesstätte wächst und wächst.

In dem Solitärbau mit Pultdach, der im Sommer 2014 bezugsfertig sein soll, entstehen Plätze für 25 Krippen- und 30 Elementarplätze. Im Erdgeschoss werden zwei Krippen– und eine Familiengruppe einziehen. Die Elementarkinder werden im Dachgeschoss untergebracht. Außerdem entstehen mehrere Nebenräume und ein moderner Mehrzweckraum. Für die Barrierefreiheit sorgt ein Fahrstuhl. Die Kosten für die neue Kita betragen 2,1 Millionen Euro. Bund, Land und Kreis beteiligen sich mit 640 000 Euro, die Johanniter bringen 670 000 Euro auf und für die restliche Summe von 790 000 Euro kommt von der Stadt.

Der Bau ist jedoch kein Prestigeobjekt, denn durch neue Baugebiete wie zum Beispiel an der Friedrichsgaber Straße/Grandweg erhöht sich der Bedarf an Krippenplätzen. Deswegen hatte der Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales bereits 2011 dem Bau auf dem Grundstück an der Ricarda-Huch-Straße zugestimmt.

Leiterin Gritt Feller betonte, dass der Bedarf an Krippenplätzen künftig noch weiter steigen werde. „Durch den Nachzug von Familien aus Hamburg“, erläuterte sie. Sie wird die Leitung der „Kleinen Wilden“ allerdings nicht zusätzlich mit übernehmen. „Es gibt schon einige Bewerberinnen“, sagte sie.

Nach dem Bau der „Kleinen Wilden“ werden die Johanniter anzahlmäßig die meisten Krippenplätze in Quickborn anbieten. In der Eulenstadt und Umgebung betreibt der Regionalverband derzeit drei Einrichtungen, die mehr als 400 Kinder besuchen.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 13.Sep.2013 | 16:51 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen