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Quickborner Tageblatt

21. August 2017 | 12:35 Uhr

Sozialdemokraten selbstbewusst

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Jahreshauptversammlung Landtagskandidat Thomas Hölck beklagt bei Besuch in Quickborn zu hohe Kita-Gebühren

Bei der Quickborner SPD herrscht Zuversicht hinsichtlich der anstehenden Wahlen. Während der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Kampstraße sagte der Vorsitzende Jens-Olaf Nuckel: „Für die Bundestagswahl stehen die Zeichen gut. Ich begrüße, dass Martin Schulz gewählt wurde. Es war ein guter Schachzug von Sigmar Gabriel.“ Im Hinblick auf die Landtagswahl am Sonntag, 7. Mai, bekannte er stolz: „Wir haben gute Arbeit geleistet. Ich finde auch das, was unsere Landesregierung macht, sehr gut.“ Zudem hob Nuckel erfreut hervor, dass die SPD mit Helge Neumann endlich wieder einen engagierten Direktkandidaten im Wahlkreis Pinneberg-Nord habe.

Als besonderen Gast begrüßte Nuckel den SPD-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Thomas Hölck. Er definierte die wichtigsten Ziele der Sozialdemokraten für die Landtagswahl folgendermaßen: „Es geht darum, die Küstenkoalition zusammen- und die AfD aus dem Landtag herauszuhalten. Dafür kämpfen wir.“ Über Torsten Albig sagte er: „Ich habe noch keinen Ministerpräsidenten erlebt, der so eine klare Haltung bezieht: ‚Bei uns wird niemand hungern, niemand wird erfrieren, jeder bekommt ein Dach.‘“

Der Landtagsabgeordnete berichtete, dass er zurzeit viele Haustürgespräche führe. „Wir müssen wissen, wie die Menschen leben. Das kriegt man nur mit, wenn man bei ihnen klingelt“, berichtete er aus seiner Wahlkampfarbeit.

Zu einzelnen Inhalten bezog Hölck konkret Stellung. Die Gebühren im Kreis Pinneberg für einen Krippenplatz in der Grundversorgung in Höhe von 444 Euro und für einen Kita-Platz in Höhe von 296 Euro halte er eindeutig für zu hoch. Er forderte mehr Transparenz, da es unverständlich sei, dass beispielsweise Nordfriesland und Dithmarschen viel billiger wären. Ziel müsse eine Beitragsfreiheit von Krippe bis hin zum Studium sein, da nur das eine Chancengerechtigkeit biete. Die seit 2017 gezahlte monatliche Entlastung in Höhe von 100 Euro pro Kind, das in die Krippe geht, sei der Einstieg in die Beitragsfreiheit, deren Umsetzung Hölck innerhalb von zehn Jahren versprach.

Der Landtagsabgeordnete zählte Erfolge des Landesregierung auf: „Wir haben 2000 Lehrerstellen zusätzlich geschaffen. 1000 werden noch folgen für eine Steigerung der Unterrichtsversorgung“, sagte er.

Zum Thema „Polizei stärken“ führte er aus: „Wir haben die Eingangsbesoldung der Polizei angehoben und dafür gesorgt, dass 500 Polizisten mehr auf der Straße sind.“

Zudem formulierte Hölck Prognosen zum Wohnraumbedarf: In den nächsten fünf Jahren würden ungefähr 77  000 bezahlbare Wohnungen in Schleswig-Holstein benötigt werden. Der soziale Wohnungsbau sei daher die große Aufgabe der SPD. „Wir haben beschlossen, 5000 bezahlbare Wohnungen pro Jahr zu bauen“, sagte Hölck.

Auch Astrid Huemke ging in ihrem Bericht als Vorsitzende der Quickborner SPD-Fraktion auf dieses Thema ein: „Drei Projekte mit 57 sozialen Wohnungen in Quickborn sind bereits angestoßen: Gertrudenhof, Torfstraße und Bahnhofstraße.“

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