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Quickborn : So soll das neue Schulzentrum-Süd aussehen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

2014 beginnt voraussichtlich die Renovierung: Eine Multifunktionsgebäude ist fürs Elsensee-Gymnasium geplant.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Da staunte selbst Projektleiter Ralf Gercken: Nach den neuesten Plänen wird das Elsensee-Gymnasium im Zuge der Sanierung ein Multifunktionsgebäude bekommen. „Vor den Sommerferien hätte ich das noch nicht für möglich gehalten. Ich finde es toll, dass die Politik bereit ist, diesen Weg mitzugehen, weil die Schule damit zeitgerechte Rahmenbedingungen erhält“, sagte Gercken.

2014 soll die Renovierung des Schulzentrums-Süd beginnen: Sie umfasst die Erneuerung des Gymnasiums, der ehemaligen Heidkamp-Realschule und der Sporthalle. In den vergangenen Monaten haben sich Gercken und die Politik mit dem Raumkonzept beschäftigt. Im November wird es voraussichtlich von den Mitgliedern des Bildungsausschusses verabschiedet.

Laut aktueller Planungen soll ein eingeschossiger Zwischenbau die beiden Schulen miteinander verbinden. Die Multifunktionshalle mit einer Grundfläche von 450 Quadratmetern dient als Eingangsfoyer für das Gymnasium und als Erweiterungsfläche für die Mensa. „Wir greifen damit auf die Vorschläge des Architektenbüros und auf die Anregungen aus den Gesprächen mit der Schule zurück“, sagte Gercken. Es sei zwar keine Aula, aber in der neuen Halle sei außerdem ein Veranstaltungsraum für 199 Personen untergebracht. Hinzu kommen ein Fachraum für Musik und darstellendes Spiel, ein Multimedia- sowie ein Nebenraum, ein Berufsorientierungszentrum und drei Gruppenräume.

Außerdem geplant: ein Schülerlabor für die naturwissenschaftlichen Fächer. „Hier können Versuchsreihen über einen längeren Zeitraum verfolgt werden, ohne dass sie abgebaut werden müssen“, so Gercken.

Auch die ehemalige Heidkamp-Realschule, in die die Goethe-Grundschüler und ein Teil der Elsensee-Gymnasiasten umziehen werden, bekommt einen eigenen Eingang. „Dafür soll der bisherige Musikraum in ein Foyer umgestaltet werden“, erläuterte Gercken.

Auch diese Planung ist neu: „Die Politik hat sich dafür ausgesprochen, dass es zusätzlich zu den acht Klassenzimmern einen Computerraum für die Grundschüler geben wird“, informierte Gercken. Und ein weiterer Raum ist für Kinder vorgesehen, die eine spezielle Förderung benötigen. Einen Namen gibt es auch schon: Regenbogenklasse. Schulrat Michael Doppke habe ausdrücklich empfohlen, den Grundschulen Räume für besondere pädagogische Belange zur Verfügung zu stellen.

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