Siege spielen nur eine Nebenrolle

An Batman kam kein Schurke, aber auch kein Gegenspieler vorbei.
An Batman kam kein Schurke, aber auch kein Gegenspieler vorbei.

Benefizturnier Spenden für das Haus der Jugend

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28. August 2017, 16:00 Uhr

„Kriegsweg“ lautet die wörtliche Übersetzung für den japanischen begriff „Budo“, unter dem unter anderem die Kampfkünste Jiu Jitsu, Judo, Karate, Aikido und Kendo vereint sind. Eigentlich etwas, was man sich nur schwer auf dem Fußballplatz vorstellen kann. Doch die Budo-Abteilung des TuS Quickborn veranstaltete am Sonnabend bereits ihren sechsten Benefiz-Fußball-Pokal im Holstenstadion am Harksheider Weg.

„Wir hatten mal die Idee, Jugendliche von der Straße zu holen und gemeinsam etwas für einen guten Zweck zu tun“, erläuterte Ashot Arustamjan, der das Turnier in diesem Jahr zusammen mit Jessica Fahlendorf, Aileen Ahrendt, John Darbocen und Samwel Arustamjan organisiert hat. Die Grundidee ist geblieben, aber das Turnier hat sich entwickelt. „Wir sind mit ganz wenigen Teams gestartet. Heute sind 16 Mannschaften dabei“, freute sich Ashot Arustamjan, auch wenn die Rekordmarke von 20 Mannschaften aus dem Vorjahr in diesem Jahr nicht erreicht wurde. „Leider haben zwei Team kurzfristig abgesagt“, bedauerte Arustamjan.

Die Mannschaften wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und „Legenden“. „Damit alle eine Chance haben, wurden die Teams eingestuft. Wer viele Vereinsspieler hat, gehört zu den Legenden, die ein eigenes Turnier austragen“, erläuterte Jessica Fahlendorf. Denn der Spaß sollte im  Vordergrund stehen. Daher appelierte Arustamjan vor der K.O.-Phase an die Spieler: „Es war bisher ein sehr faires Turnier. Das soll auch so bleiben. Jeder Spieler sollte primär das Ziel haben, dass jeder, der das Feld betritt, es auch gesund wieder verlässt.“ Siegen erlaubt, aber mit fairen Mitteln. Daher wurden auch während des Turniers immer wieder Sachpreise an die fairsten Teams übergeben – gestiftet von der Stadt Quickborn. „Ich freue mich, dass sie einen Teil der Pokale und die Fairnesspreise, vor allem Fußbälle, gestiftet haben“, sagte Ashot Arustamjan. Den Rest übernahmen weitere Sponsoren.

„Wer am Ende die meisten Tore schießt, ist für uns zweitrangig“, sagte Ashot Arustamjan und ergänzte: „Wir wollen möglichst viel Geld sammeln, um anderen zu helfen.“ Die Einnahmen werden abzüglich der Kosten, dem Haus der Jugend zugute kommen. „Soweit ich weiß, planen sie eine Tischtennisausrüstung anzuschaffen. Dabei wollen wir helfen“, sagte Ashot Arustamjan.

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