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Quickborner Tageblatt

15. Dezember 2017 | 19:18 Uhr

Quickborn : Sie werden jetzt Nachbarn

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Richtfest für die erste Häuserzeile im Wohnbaugebiet Himmelmoor: Fast die Hälfte der Immobilien-Anfragen kommen aus Hamburg.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Die Zinsen für Immobiliendarlehen sind so niedrig wie nie – das bekommt Quickborn jetzt positiv zu spüren. Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist deshalb so groß wie nie – und die Stadt liefert Schlag auf Schlag und generiert neue Flächen. Die Ellerauer Firma PLUS BAU mit Dependance in Hamburg baut jetzt auf einer Fläche von 25 000 Quadratmetern 62 Wohneinheiten in schönster Himmelmoorlage.

Am Mittwoch wurde das Deckenfest für die erste Häuserzeile der Back-to-Back-Häuser gefeiert. Sie werden auch Town- oder Stadthäuser genannt. Warum es Decken- statt Richtfest hieß, erklärt PLUS-BAU-Geschäftsführer Michael Lange: „Weil alle Häuser ein Flachdach haben.“ Mit hervorragenden Materialien habe man die Probleme von früher wie die Durchlässigkeit von Feuchtigkeit in den Griff bekommen.

Vielfalt ist beim Baustil angesagt: Außer den 28 Townhäusern zum jeweiligen Preis von 213 500 Euro für das Mittelhaus bis 282 900 Euro für das Endhaus werden bis 2016 auf dem Gelände 26 Atriumhäuser jeweils für 289 500 Euro und vier Doppelhaushälften, die jeweils 315 900 Euro kosten, gebaut werden. Vier Einfamilienhausbauflächen hat Plus Bau ebenfalls zur Verfügung gestellt. Mitten durch das Gebiet führt eine Sackgasse mit Wendemöglichkeit – die Hertha-Sponer-Kehre. PLUS BAU investiert 17 Millionen Euro in das Projekt und erschließt und vermarktet das Gebiet.


Ansturm auf die Townhäuser


„Der Vorverkaufsstand liegt bei 15 Prozent. Wir sind ganz zufrieden. Die Anfragen sind eine Mischung aus Jung und Alt“, sagt Lange. Der Zulauf für die Townhäuser sei gut. Sieben der ersten zehn seien bereits verkauft.

Zum Beispiel an Stefan Schwarz (32) und Kerstin Bindschus (34) aus Quickborn. Der Medizincontroller und die OP-Fachkrankenschwester leben sei fünf Jahren in der Eulenstadt zur Miete. „Wir wollen Werte schaffen und haben lange davon geträumt", sagen sie. Die Lage sei günstig und hier zu leben sei angenehmer als in Hamburg, wo sie früher gewohnt haben.

Teure Mieten, nicht bezahlbare Baugrundstücke – längst ist Quickborn im Fokus vieler Hanseaten aus dem Mittelstand. „Fast 50 Prozent der Anfragen kommen aus Hamburg“, berichtet Lange. Aber auch Familien aus dem Umland wollen nach Quickborn ziehen, weil die Stadt an Bildung einiges zu bieten hat: drei Grundschulen, eine Regionalschule und zwei Gymnasien.

Die Söhne von Verena Heinemeyer-Rattay (44) aus Ellerbek und Bianca Gerloff (43) aus Bönningstedt besuchen das Elsensee-Gymnasium. Auch die beiden Frauen werden jeweils in eines der Townhäuser ziehen – ohne Männer. „Es passt preislich und der Ort gefällt mir“, sagt Gerloff. „Ich will mich vergrößern. Die Schule ist zentral gelegen“, erläutert Heinemeyer-Rattay ihre Motivation, dorthin zu ziehen.

Bereits im Frühjahr 2014 werden die drei Familien in ihre Häuser einziehen können, verspricht der PLUS-BAU-Geschäftsführer. Mit Quickborn ist Michael Lange allerdings noch nicht fertig. „Ich habe weitere Ideen“, verrät er.

www.plusbau.de

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