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Stadtmarketing Quickborn : Sie feilen am Image der Stadt

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Arbeitsgruppen präsentieren eine Zwischenbilanz. Auch eine Potenzialanalyse ist in Auftrag gegeben.

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erstellt am 15.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Quickborn | Die Entwicklung eines Stadt-Image, die Schaffung von Freizeit- und Kulturangeboten oder die Verbesserung der Infrastruktur – mit solchen Themen beschäftigt sich derzeit der Arbeitskreis Stadtmarketing. Die Mitglieder der daraus hervorgegangenen Arbeitsgruppen – „Wirtschaft“, „Leben“ sowie „Strategie/Kommunikation“ – haben häufig getagt. Die Ergebnisse sollen im September im Hauptausschuss vorgetragen werden.

Im Rathaus präsentierten die Vertreter eine Zwischenbilanz. „In Quickborn ist unglaublich viel los, aber das weiß niemand. Es gibt fast 100 Vereine. Was sich tut, ist nur wenigen bekannt“, berichtet Irene Lühdorff von der Arbeitsgruppe „Leben“.

Diese Feststellung haben auch Reinhard Kuchel und die Mitglieder seiner Arbeitsgruppe „Kommunikation“ gemacht: „Marianne Gehrke vom Offenen Atelier hat dargelegt, wie toll Quickborn ist, aber sie hat auch die Schwächen herausgearbeitet. Die Frage, die sich stellt, ist: Wie kommunizieren wir, was am Ort sinnvoll ist?“

Ob Quickborn – ähnlich wie Elmshorn oder Pinneberg – einen hauptamtlichen Stadtmarketing-Manager einsetzen sollte oder ein Verein es richten soll – diese Fragen stehen noch im Raum und „sollen erörtert werden“, sagte Martin Rode, Wirtschaftsförderer der Stadt Quickborn.

„Die Frage nach der Organisationsform ist auch deshalb von entscheidender Bedeutung, weil alle Beratungen der Politik eben nicht davon ausgehen, dass Stadtmarketing von der Verwaltung gemacht wird“, erklärte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) jüngst in einem Schreiben.

„In diesem Zusammenhang steht auch die aktuell in Bearbeitung befindliche Potenzialanalyse Innenstadt, die der Hauptausschuss noch Ende des vergangenen Jahres in Auftrag gegeben hat“, so Rode. Die Kosten für das Gutachten belaufen sich auf etwa 30 000 Euro. „Es wurde die Firma beauftragt, die bereits das Einzelhandelsgutachten für die Stadt erstellt hat“, erklärte Stadtrat Klaus Hensel (CDU). Beauftragt wurde das Unternehmen für Stadtforschung Junker und Kruse.

Es handele sich, betonte Hensel, um eine anspruchsvolle Untersuchung, die sich unter anderem mit der Leerstandsproblematik in der Quickborner Innenstadt befasst. Einerseits soll herausgefunden werden, welche Bereiche abgedeckt, andererseits, welche Ansiedlungen in der City noch möglich seien. Das Unternehmen hat zudem Fachleute hinzugezogen, die potenzielle Mieter im Einzelhandelsbereich an Vermieter von Ladenlokalen vermitteln soll.
 

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