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Quickborner Tageblatt

20. August 2017 | 12:23 Uhr

Seniorenbeitrag erhöht

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Jahreshauptversammlung: Quickborner CDU halbiert Ermäßigung für Rentner und Pensionäre

Ungefähr 20 Senioren im CDU-Stadtverband Quickborn müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Jahreshauptversammlung beschloss bei einer Nein-Stimme, die 50-prozentige Beitragsermäßigung für Rentner und Pensionäre zu halbieren.

Sie zahlten bisher monatlich monatlich fünf Euro, sollen in Zukunft aber 7,50 Euro aufbringen. Grund: Die Abgabe an den Kreisverband betrage 7,50 Euro. „Wir sollten zumindest kostenneutral arbeiten“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende Bernd Weiher (Foto). Der Monatsbeitrag für Schüler und Studierende bleibt bei fünf Euro.

Dennoch geht es dem Stadtverband finanziell gut. Die Kasse schloss mit einem Plus von 2900 Euro ab, das für Wahlkämpfe zurückgelegt wird. Der Vorstand wurde entlastet. Der Mitgliederbestand schrumpfte 2016 allerdings von 102 auf 98.

Weiher berichtete bei der Versammlung im Hotel Seegarten von einem erfolgreichen Jahr. Der Bürgermeisterwahlkampf sei hart und lang gewesen. „Es war ein knappes Ergebnis, aber Thomas Köppl ist unser Bürgermeister geblieben. Darüber sind wir alle froh“, sagte er.

Die jüngste Auseinandersetzung zwischen Köppl und der FDP-Fraktionsvorsitzenden Annabell Krämer kam nur am Rand zur Sprache. Der Fraktions-Chef Klaus-Hermann Hensel berichtete, dass 2016 kein Beschluss gegen die CDU gefasst worden sei. Entweder hätten die Grünen oder die SPD mit der Union gestimmt. „Womit wir leichte Probleme haben, ist die FDP. Seit dem Wahlkampf verbeißt sich die Fraktionsvorsitzende in unwichtige Dinge“, sagte Hensel. Er beklagte, dass im Hauptausschuss eine Stunde lang über ein Protokoll diskutiert worden sei. „Das ist eine Geschichte, die dem einen oder anderen in der Fraktion überhaupt nicht behagt“, sagte er. Wie berichtet, hatte Krämer in einer Sitzung Köppl vorgeworfen, den starken Anstieg des Stellenplans 2016 geleugnet zu haben. Er strebte daraufhin eine Unterlassungsklage gegen sie an, die das Verwaltungsgericht zurückwies. Im Ausschuss kam es zum Streit um das Sitzungsprotokoll.

Hensel berichtete, dass die Stadt 2016 mehr B-Pläne als in den Vorjahren auf den Weg brachte. Er rechnet mit etwa 700 neuen Einwohnern. Die Stadt habe daher 51 Kita-Plätze geschaffen, was aber nicht reiche. Eine Ursache des Vier-Millionen-Euro-Defizits in 2017 sei der kommunale Finanzausgleich. Hensel hofft auf Entlastung durch einen Regierungswechsel mit der Landtagswahl.

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erstellt am 03.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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