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Quickborner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 21:44 Uhr

Hasloh : Seniorenbeirat wird gewählt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Hasloher Gremium stellt sich im Sommer neu auf. Gespräche mit potentiellen Nachfolgern.

von
erstellt am 06.Feb.2015 | 16:18 Uhr

Hasloh | Die Wahl eines neuen Seniorenbeirats für Hasloh wirft lange Schatten voraus. Bereits seit Monaten führen die jetzigen Mitglieder des Gremiums Gespräche mit interessierten Bürgern, um Nachfolger für diejenigen zu finden, die nicht wieder zur Wahl antreten wollen.

„Der Seniorenbeirat wird für fünf Jahre gewählt“, erklärt die derzeitige Vorsitzende Gisela Maier. Um die Wahl in die Wege zu leiten, müsse zunächst im Gemeinderat ein Termin festgelegt und ein Wahlgremium gebildet werden. „Das ist zumeist der Bürgermeister und mehrere ältere Mitbürger“, so Maier weiter. Dieser Schritt erfolgt bereits in der Ratssitzung am Dienstag, 10. Februar, im TuS Vereinsheim (Beginn: 19.30 Uhr).

„Als Nächstes kommt dann ein öffentlicher Aufruf zur Benennung von Kandidaten“, erläutert Maier. Jeder, der mindestens 60 Jahre alt sei und derzeit kein politisches Amt bekleide, könne vorgeschlagen werden oder auch sich selbst vorschlagen. „Wir hatten auch schon spontane Bewerbungen von Menschen, die einfach Lust hatten, sich zu engagieren“, sagt Maier, die auf genau solche Kandidaten hofft.

Die vorgeschlagenen Personen werden dann gefragt, ob sie überhaupt bereit sind, Zeit und Energie für den Seniorenbeirat zu investieren. „Am Ende müssen mindestens sieben Kandidaten auf der Liste stehen – zehn wären aber schöner“, erklärt Maier. Schließlich müssten für den Fall der Abwesenheit oder Krankheit auch Vertretungen beziehungsweise Ersatzmitglieder benannt werden.

„Wer mit der Aufstellung einverstanden ist, sollte sich im Klaren darüber sein, dass das Gremium überparteilich und überkonfessionell arbeitet“, betont Maier. Bis zu zwei Monate vor dem Wahltag könnten Kandidaten aufgestellt werden. „Sobald der Wahlschein erstellt ist, bekommen ihn alle Bürger, die älter sind als 60 Jahre, ins Haus geschickt“, sagt Maier.

Bis zum Stichtag können die Scheine dann im verschlossenen Umschlag an das Gemeindebüro geschickt oder dort persönlich abgegeben werden. „Wir hoffen auf eine rege Wahlbeteiligung und zahlreiche engagierte Kandidaten“, so Maier.

Sie selbst hat sich nach langen Überlegungen entschlossen, auch zu kandidieren. „Eines unserer ersten Themen vor zehn Jahren war die Idee des betreuten Wohnens“, berichtet Maier. Die derzeitige Planung einer solchen Einrichtung sei auch auf das Engagement des Seniorenbeirats zurückzuführen. „Ich möchte sehr gern noch erleben, wie das betreute Wohnen hier in Hasloh realisiert wird“, sagt Maier.

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