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Quickborner Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:47 Uhr

Quickborn : Seltene Paarung begeistert

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Konzert für Oboe und Orgel in der Quickborner Kirche St. Marien kommt bei 60 Besuchern gut an.

shz.de von
erstellt am 19.Jan.2016 | 16:30 Uhr

Quickborn | Einen musikalischen Genuss bereitete das gemeinsame Musizieren der Oboistin Christiane Ascheberg aus Schmalfeld und des Organisten und Kirchenmusikers Ulf Lauenroth aus Bad Bramstedt am vergangenen Sonntagabend in der katholischen Kirche St. Marien in Quickborn. Etwa 60 Gäste folgten der Einladung des Förderkreises Kirchenmusik, der mit den Solisten zwei hochkarätige Musiker für ein Konzert der besonderen Art gewonnen hatte.

Oboe und Orgel – eine eher selten gehörte Kombination, die für teils ungewohnte und doch vielfältige Klangerlebnisse sorgte. Das Publikum lauschte den musikalischen Köstlichkeiten vom Barock bis zur Moderne, die von den Musikern mit hilfreichen Zusatzinformationen zu den Komponisten und deren Werken ergänzt wurden. Aufmerksam folgten die Konzertbesucher der Vorstellung und der Erläuterung von Aschebergs Instrumenten. Die Interpretin hatte nicht nur die Oboe, sondern auch noch eine Alt-Aboe, ein sogenanntes Englischhorn, mitgebracht, erklärte die Unterschiede und spielte zur Verdeutlichung zwei Preludes von Jacques-Martin Hotteterre (1674 - 1763). Sowohl die Oboe als auch das Englischhorn seien seit der Barockzeit beliebte Soloinstrumente, ließ die Musikerin wissen.

Lauenroth und Ascheberg hatten sich in ihrem Programm unter anderem für Musik von Max Reger (1873 - 1916) entschieden. Dazu sagte der Organist: „Max Reger kommt nicht häufig in Orgelkonzerten vor. Seine Kompositionen sind nicht immer so klar und nicht bei jedem beliebt. Da er aber vor 100 Jahren gestorben ist, sind hier heute zwei Stücke zu hören.“

Für die Liebhaber, die die Musik auch mit den Augen erleben wollten, wurde das Oboen- und Orgelspiel mittels Video auf eine Wand des Altarraums projiziert. Dabei faszinierte besonders das Pedalspiel des Organisten. Mit großem Beifall belohnte das Publikum die Solisten, die vom Förderkreis Blumen erhielten und sich ihrerseits mit einer Zugabe beim Publikum bedankten. Karin Janssen, Margot Kube, Rainer Ronke und Wilhelm Brenzinger sind die Aktiven des Förderkreises, die statt eines Eintrittsgelds eine Spende für die Unterstützung der Kirchenmusik erbaten.

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