Kohtla-Järve-Straße : Schwerer Verkehrsunfall zwischen Quickborn und Norderstedt

Der VW Passat hat nur noch Schrottwert. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Der VW Passat hat nur noch Schrottwert. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Mindestens zwei Menschen sind bei dem Unfall schwer verletzt worden. Eine Person wurde kurzzeitig vermisst.

shz.de von
13. April 2018, 13:05 Uhr

Quickborn | Bei einem schweren Unfall an der Grenze zwischen Norderstedt-Friedrichsgabe und Quickborn sind am Donnerstagabend mindestens zwei Menschen schwer verletzt worden. Eine Person wurde kurzzeitig vermisst, tauchte aber noch während der Unfallaufnahme wieder am Ort des Geschehens auf.

Der Sprinter einer Gartenbaufirma wurde von einem erdwall gestoppt.
Florian Büh

Der Sprinter einer Gartenbaufirma wurde von einem erdwall gestoppt.

 

Der Zusammenstoß zwischen dem Mercedes Sprinter einer Gartenbaufirma und einem VW Passat Kombi ereignete sich in der Kohtla-Järve-Straße auf Höhe des Kampmoorwegs. Auf gerade Strecke kam der Sprinter auf dem Weg nach Norderstedt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Passat. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kombi herumgerissen, drehte sich um die eigene Achse und kam schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Bei beiden Fahrzeugen wurden die vorderen Felgen an der Achse auf der Fahrerseite abgerissen. Der Sprinter samt Anhänger, gefüllt mit Rasenschnitt, wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite kurz vor dem Kampmoorweg von einem Erdwall aufgehalten. Die Trümmerteile wurden in einem Umkreis von mehreren hundert Metern verteilt. Kollegen des Unfallfahrers im Sprinter wurden Augenzeugen. Sie hatten ihr Fahrzeug nur wenige Meter entfernt auf dem Bauernhof geparkt und wurden später von Polizisten befragt.

Feuerwehreinsatzleiter Jürgen Klingenberg (links) veruchte, zusammen mit einem Polizeibeamten den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Florian Büh

Feuerwehreinsatzleiter Jürgen Klingenberg (links) veruchte, zusammen mit einem Polizeibeamten den Unfallhergang zu rekonstruieren.

 

Die wichtige Verbindungsstraße zwischen Quickborn und Norderstedt wurde ab 15.30 Uhr für mehrere Stunden voll gesperrt. Es entstanden kilometerlange Staus, die den Berufsverkehr in der Region fast vollständig zum Erliegen brachten. Zunächst blieb unklar, ob wirklich ein Mitfahrer aus dem Mercedes flüchtig war. Der Fahrer konnte weder zur Frage, ob es einen Beifahrer gab, noch zur Ursache für den Unfall vernommen werden. Er musste ins Krankenhaus Heidberg gebracht werden und wurde dabei von einem Notarzt begleitet. Der Fahrer des VW sollte in die Uniklinik in Hamburg befördert werden. Ein Gutachter der Dekra wurde eingeschaltet. Er soll bei der Rekonstruktion des Unfalles helfen.

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