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Berufswahl : Schule Rugenbergen kooperiert mit Arbeitsagentur

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

„Wir lassen niemanden zurück“: Dank neuer Zusammenarbeit können sich Schüler schon früh über ihre beruflichen Möglichkeiten informieren.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Bönningstedt | Suchten vor zehn Jahren Schulabgänger noch verzweifelt nach einem Ausbildungsplatz, stellt sich die Situation heute ganz anders dar: „Viele Betriebe haben Schwierigkeiten, den richtigen Auszubildenden zu finden“, sagt einer, der den Markt im Kreis Pinneberg wie kaum ein anderer kennt: Uwe Schäfer, Teamleiter der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit in Elmshorn.

Gemeinsam mit Berufsberaterin Vera März, Maike Hinrichsen, Rektorin der Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen, und Ole Neumann, Koordinator für Berufsorientierung an der Schule, sitzt er vor einem Schriftstück, das die weitere und noch engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Agentur für Arbeit in Worte fasst. „Das Ziel ist es, den Schülern schon frühzeitig Orientierung zu geben und ihnen die Möglichkeiten, die sie haben, aufzuzeigen“, fasst Schäfer zusammen.

„Wir lassen niemanden zurück“, betont Hinrichsen. Alle Schulabgänger, die diesen Sommer die Schule verlassen würden, seien untergebracht: „Etwa 40 Prozent wechseln an weiterführende Schulen, die anderen haben einen Ausbildungsplatz oder treten eine berufsvorbereitende Maßnahme an“, so Hinrichsen weiter.

Bereits in der achten Klasse wird künftig damit begonnen, die beruflichen Perspektiven jedes einzelnen Schülers unter die Lupe zu nehmen. Dazu gehört auch das Erstellen von sinnvollen Bewerbungsunterlagen.

„Wichtig ist, insgesamt strukturiert vorzugehen“, erklärt Schäfer. Gerade in der Pubertät stürme vieles auf die Jugendlichen ein. Wichtig sei es, den jungen Menschen auch die Zeit zu geben, realistische Ziele zu entwickeln. Hilfreich seien dabei beispielsweise die Berufserkundungstage an der Schule, bei denen Firmen aus der Umgebung Einblick in ihren Arbeitsalltag geben.

„Zudem steht Frau Merz an jedem letzten Dienstag im Monat als Ansprechpartnerin hier in der Schule bereit“, ergänzt Hinrichsen. Sowohl Schüler können sich beraten lassen als auch Eltern, die Fragen zur möglichen Berufswahl des Sprösslings haben. Koordinator Ole Neumann führt die Schüler an verschiedene Berufsfelder heran, damit jeder für sich feststellen kann, für welchen Bereich er sich eignen könnte. „Dabei sind Flexibilität und Lernbereitschaft gefragt – klare Biographien gibt es heute fast nicht mehr“, so der Pädagoge. Die wiederkehrenden Abläufe während des Schuljahrs sind in der Kooperationsvereinbarung festgehalten.

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