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Streit um Trägerschaft : Schule Rugenbergen: Endlich Einigung in Sicht?

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bönningstedter Gemeinschaftsschule Rugenbergen: Eine „Elefantenrunde“ tagt in Kiel zur Klärung der Trägerschaft.

Bönningstedt | Die Pressemitteilung des Kieler Ministeriums für Bildung und Wissenschaft ist kurz und bündig: „Das auf Einladung von Innen- und Bildungsministerium am 14. Februar geführte Gespräch über Fragen der Schulträgerschaft an der Gemeinschaftsschule Rugenbergen ist konstruktiv verlaufen. Ein Folgetermin wurde für Anfang März vereinbart. Ministerien und Landrat werden den Einigungsprozess weiter unterstützen.“

Einzelheiten aus dem Gespräch wurden zwar nicht bekannt, doch gibt der zeitnahe Folgetermin durchaus Grund zur Hoffnung. Die Androhung des Amtes Pinnau, Ende März die Arbeit für die Schule einzustellen, scheint Wirkung zu zeigen.

Außer den Bürgermeistern der Gemeinden Bönningstedt, Ellerbek und Hasloh waren Landrat Oliver Stolz, Schulrat Michael Doppke und Detlef Brüggemann, Leiter des Amtes Pinnau, am Gespräch beteiligt, um Bewegung in den festgefahrenen Streit zu bringen. Zwar hatten Land- und Schulrat bereits vor mehr als einem Jahr einen Kompromissvorschlag ausgearbeitet, dieser wurde jedoch insbesondere von den Hasloher Gemeindevertretern abgelehnt.

Im vergangenen Dezember schließlich legte das Amt Pinnau ein Gutachten vor, nach dem die Trägerschaft der Schule allein bei der Gemeinde Bönningstedt liegt (diese Zeitung berichtete). „Dieser Ansicht widerspricht das Innenministerium“, berichtet Brüggemann. Das Gespräch in Kiel habe dazu gedient, die unterschiedlichen Standpunkte auszutauschen, sagt auch Ellerbeks Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP), der zugleich Amtsvorsteher des Amtes Pinnau ist. „Es wird jetzt ein Vorschlag ausgearbeitet, der anschließend in den Gemeinden diskutiert wird“, so Hildebrand. Das Problem müsse gelöst werden, damit die Schule eine Zukunft und eine Perspektive habe. „Eltern, die ihre Kinder dort anmelden, sollen sich bewusst für diese Schule entscheiden können“, betont der Politiker.

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erstellt am 18.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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