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Verkehrsaktion in Quickborn : Schüler lernen, wo die Gefahren lauern

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Fünftklässler vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Quickborn nehmen an einer AKN-Schulung teil. Das Angebot gilt auch für weitere Schulen.

Quickborn | „Was muss man machen, wenn jemand auf die Gleise fällt“, fragt ein Schüler Roland Gendreizig von der AKN. „Wenn so etwas passiert, müsst ihr sofort die SOS-Säule am Bahnsteig nutzen“, erklärte Gendreizig. Er erklärte den Schülern die Wichtigkeit einer solchen Säule in Notfällen. „Startet keine Alleinaktionen. Wir haben hier Kameras hängen und können sofort Hilfe anfordern“, sagte er weiter.

Das war eine von vielen Fragen die die Schüler der fünften Klassen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Quickborn an den AKN-Mitarbeiter stellten. Gemeinsam mit dem Polizisten Florian Born informierte er die etwa 50 Schüler über alle Gefahren und Sicherheitsbelange rund um das Bahnfahren. „Es sind Kinder in diesem Alter, die die AKN verstärkt nutzen, weil sie nicht mehr von ihren Eltern zur Schule gebracht werden“, erklärte Gendreizig.

Zwei Stunden lang unterrichteten Gendreizig und Born die Mädchen und Jungen indem sie ihnen Filme zeigten und Szenarien vorspielten. „Dadurch lernen die Kinder am Besten“, weiß der Polizeibeamte Born. Danach ging es direkt auf den Bahnsteig in der Quickborner Station. „Die Schulung dient der Prävention und soll an erster Stelle den Schülern mehr Sicherheit geben“, betonte Gendreizig.

Die Schulung der AKN fand in dieser Form zum ersten Mal für Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums statt. „Wir waren vor den Sommerferien bereits im Elsensee-Gymnasium. Das war sozusagen unser Pilotenprojekt und die Resonanz war so postiv, dass wir uns entschieden haben diese Aktion gerne weiterhin fortzusetzen“, erklärte Gendreizig.

Sabine Stegmann, Verkehrserziehungsbeauftragte der Schule, stellte den Kontakt zur AKN her. „Ich habe von der AKN dieses Angebot zugeschickt bekommen und war sofort begeistert“, so Stegmann. Sie sieht die Zielgruppe ebenso in Schülern der fünften und sechsten Klassen. Die Kinder waren beeindruckt und erinnerten sich an eigene Erlebnisse und Beobachtungen: Schranken wurden nicht beachtet oder Menschen auf Gleise geschubst. Doch auch neue Sachen lernten die Mädchen und Jungen. „Ich wusste nicht, dass das Kreuz eigentlich Andreaskreuz heißt“, sagte Georgina (10). Sie und ihre Freundin Rosalie (11) wissen nun, wie sie sich an Bahnsteigen verhalten müssen. In Zukunft soll die Schulung für weitere Schulen angeboten werden.

Eine kaiserliche Konzessionsurkunde bildet am 27. April 1883 den Grundstein für die AKN Eisenbahn AG. Seitdem sorgt das Unternehmen zwischen Hamburg und dem südlichen Schleswig-Holstein für Mobilität. Von Jahr zu Jahr wächst die Anzahl der Menschen, die die Angebote des Eisenbahnunternehmens nutzen. Ein umfangreiches Ausbauprogramm mit leistungsgerechten Strecken und einladenden Bahnhöfen stehen als nächstes auf dem Plan.
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erstellt am 10.Sep.2014 | 12:00 Uhr

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