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Bönningstedt : Schüler laufen über Stock und Stein

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Die besten Teilnehmer beteiligen sich beim kreisinternen Wettbewerb in Pinneberg. Es gibt unterschiedliche Strecken.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Sie sind die besten Läufer von der gesamten Schule Rugenbergen. Mit den insgesamt 17 motiviertesten und trainiertesten Mädchen und Jungen ging die Schule bei dem diesjährigen Kreisinternen Wettkampf im Crosslauf in Pinneberg an den Start. Sie alle bewiesen ihre Laufstärke und konnten somit gute Platzierungen erreichen. Mit dabei waren die besten Sprinter der fünften bis neunten Klassen. Die Jahrgänge laufen verschiede lange Strecken: 1800 Meter, 2500 Meter oder 3600 Meter. Je jünger die Schüler sind, desto kürzer ist auch die Strecke. Rund um das Stadion an der Fahltsweide mussten sie so schnell rennen, wie sie konnten.

Crosslauf ist eine bestimmte Variante des Laufsports, bei der das schnellstmögliche Durchlaufen von profiliertem Gelände abseits befestigter Wege im Vordergrund steht. Dabei geht es durch Büsche, Hecken oder Pfützen. Das macht die Sportart auch zu einer großen Herausforderung. Die Strecke befindet sich in einem offenen oder waldreichen Gebiet und muss mit möglichst vielen natürlichen Hindernissen versehen sein, die allerdings den Läufer nicht verletzt dürfen.

Doch so richtig anstrengen und vorbereiten mussten sich die Schüler nicht. „Das sind unsere Sportfreaks an der Schule“, sagte Christine Geßner, Sportfachleiterin. Sie alle haben das Sportprofil gewählt und treiben auch in ihrer Freizeit viel Sport. Alleine auf ihrem Stundenplan stehen sieben Wochenstunden Sport an. Fußball, Handball, Tennis oder Basketball – bei den Schülern ist ihr Kalender nicht nur mit Schulfächern gefüllt. „Wenn man sowieso so viel Sport macht, muss man sich für so einen Wettbewerb nicht so sehr vorbereiten. Unterschwellig trainiert man eigentlich immer“, sagte Dominic Armac aus der neunten Klasse.

Die Anmeldung für den Wettbewerb erfolgte über die Sportlehrer. „Wir schauen, welche Schüler am besten in Form sind, und die sind dann dabei“, erklärte Geßner. Einen Tag vorher findet ein Lauftag an der Schule statt. Dabei bewiesen die Schüler ihr Können. „Es sind viele Schüler mehrere Jahre dabei“, so Geßner weiter.

Einen weiteren Vorteil des Trainings sieht sie auch in der Aggressionsbewältigung. „Wir haben einige Schüler hier, die ein gewisses Aggressionspotential haben. Mit dem Sport kann man tatsächlich die Kinder ablenken. Damit hatten wir schon einige Erfolge“, sagte die Sportleiterin.

Auch Schulleiterin Maike Hinrichsen fand lobende Worte für ihre Schützlinge: „So eine tolle Leistung muss man zu schätzen wissen. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Läufer.“

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