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Quickborner Tageblatt

11. Dezember 2017 | 20:49 Uhr

Schriller als die Polizei erlaubt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

1970er-Jahre-Fete zieht hunderte Besucher an / Erlös für den guten Zweck

Hautenge Glitzeranzüge, quietschbunte XXL-Sonnenbrillen und überdimensionale Minipli-Frisuren: Manch einer, der sich am Sonnabend dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium näherte, meinte wohl, in eine Zeitmaschine geraten zu sein. Zum vierten Mal hatte der Verein „Quickborn Hilft“ zur wilden Retro-Fete eingeladen – unter dem Motto „Dance to the 70s“ konnten sich eingefleischte Siebzigerjahre-Fans so richtig austoben.

„Das hier ist inzwischen eine absolute Kult-Geschichte“, freute sich Vereinsvorsitzender Andreas Torn, der mit 60 Helfern in mehr als eintausend Arbeitsstunden die Megafete vorbereitet hatte. Das Anpacken hat sich gelohnt: Über 400 Karten im Vorverkauf und eine Menge spontaner Partygäste zählte die schrille Party im Ziegenweg. Sogar aus Hamburg kamen die Besucher, obwohl am gleichen Wochenende die Kostümparty „Lilabe“ stattfand.

Das musikalische Programm hatten die Organisatoren überarbeitet: Mit DJ Rolfi und der Live-Band „Jennifer“ waren kultige Retroklänge garantiert und sorgten für eine brechend volle Tanzfläche. Wer eine Stärkung und Verschnaufpause brauchte, konnte es sich an den Bierbänken rund um den Imbiss-Stand gemütlich machen – stilecht mit Käseteller, Gulaschsuppe und Schmalzbrot. Schirmherr und NDR-Moderator Carlo von Tiedemann sorgte beim Einlass für einen reibungslosen Ablauf – natürlich mit azurblauer Schlaghose. Die Stimmung bei den Gästen war perfekt – noch dazu diente die Kultfete dem guten Zweck. „Wir unterstürzen zahlreiche Hilfsprojekte – zum Beispiel Kim Seeger oder das Kinderhilfswerk“, erklärte Torn. Auch eine Jugendmannschaft des 1. FC Quickborn wird von Quickborn Hilft unterstützt – dafür schoben die Eltern der Nachwuchs-Kicker Garderobendienst.

Bis tief in die Nacht feierten die Partygäste die wilden Siebziger – für die Helfer ging die Arbeit noch lange weiter. „Aber wir wissen alle, wofür wir es tun“, so Torn.

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