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Quickborner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 04:42 Uhr

Bilsen : Schlaglochpiste wird bald saniert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Strecke zwischen Bilsen und Hemdingen (L195) weist gravierende Mängel auf. Der Belag wird bereits im August erneuert.

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2014 | 10:10 Uhr

Bilsen | Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) ist die Erleichterung anzusehen: Das Teilstück der Landesstraße L195 von Bilsen nach Hemdingen wird im August endlich saniert. „Die Straße ist in einem baulich katastrophalen Zustand und birgt mit den Schlaglöchern und abgesackten Banketten ein erhöhtes Verkehrsrisiko, besonders im Winter“, sagt Lehnert.

Die Sanierungsstrecke umfasst die Hemdinger Straße ab der Kreuzung mit der B4 (Kieler Straße), den Bilsener Weg und die Reesenhöh bis zur Kreuzung Barmstedter Straße in der Dorfmitte Hemdingens.

Seit einem Jahr setzte sich Lehnert beim zuständigen Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Itzehoe dafür ein, dass dieser Straßenabschnitt auf die Prioritätenliste ganz weit nach oben gesetzt wird. „Wir registrieren hier seit Jahren zunehmenden Schwerlastverkehr, der die Banketten sehr strapaziert“, so Lehnert.

Häufig werde die L195 als Abkürzung von den Fahrzeugen genutzt, die von der A23 kommend durch die Gemeinden Ellerhoop, Hemdingen und Bilsen und über die B4 auf die A7 wollten, so Lehnerts Beobachtungen. Als Landtagsmitglied forderte Lehnert zudem in den zuständigen Gremien, dass die Haushaltsmittel zur Sanierung der Landesstraßen für 2014 erhöht werden. Mit Erfolg. „Vor kurzem kam die erlösende Nachricht aus Itzehoe: Es kann losgehen“, berichtet Lehnert.

Vorausgegangen war ein Ortstermin mit dem Itzehoer Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr im Herbst 2013. Der Betrieb schickte seine Ergebnisse nach Kiel. Dort wurden diese in eine Prioritätenliste, dem so genannten Schlaglochkataster, eingegeben. Die Kriterien sind dabei unter anderem die tägliche Verkehrsmenge und –belastung sowie der Zustand der Straße.

Um die Finanzierung der Baumaßnahme müssen sich die beiden betroffenen Gemeinden keine Gedanken machen: „Kosten entstehen uns nicht, die Sanierung wird zügig verlaufen“, erklärt Lehnert. 19 Tage Bauzeit von den Vorarbeiten bis zur Wiederherstellung der Fahrbahnmarkierungen seien eingeplant. Den Zeitpunkt – während der Sommerferien – findet Lehnert günstig: „Die Sanierung in der schulfreien Zeit ist sinnvoll, weil die Straße komplett gesperrt werden muss“, so Lehnert. Der tägliche Schulbusverkehr finde nicht statt, viele Anwohner seien zudem im Urlaub. „Umleitungen werden rechtzeitig bekannt gegeben“, versichert Lehnert.

Sobald die Straße freigegeben ist, darf der Verkehr wieder mit den auf Landstraßen gestatteten 100 Stundenkilometern fahren. Derzeit sind wegen der starken Straßenschäden lediglich 50 Stundenkilometer erlaubt.

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