„Quickborn hilft“ : Schirmherr setzt 3241,40 Euro für guten Zweck um

Stolze Summe: Carlo von Tiedemann (r.) freut sich über das Geld, das „Quickborn hilft“ zugute kommt. Filialleiter Hilmar Männle hatte mit so einem Ergebnis nicht gerechnet.
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Stolze Summe: Carlo von Tiedemann (r.) freut sich über das Geld, das „Quickborn hilft“ zugute kommt. Filialleiter Hilmar Männle hatte mit so einem Ergebnis nicht gerechnet.

Am letzten Sonnabend im Oktober kassierte Kultmoderator Carlo von Tiedemann im Drogeriemarkt – spendete Filialleiter Hilmar Männle die Einahmen.

shz.de von
03. Dezember 2015, 00:32 Uhr

Quickborn | „Hallo, Frau Kollegin!“, sagt Carlo von Tiedemann und begrüßt die Verkäuferin im Quickborner DM-Markt an der Feldbehnstraße mit einem breiten Lächeln und einem festen Händedruck. Man kennt sich. Denn am letzten Sonnabend im Oktober kassierte der Kultmoderator in dem Drogeriemarkt – und setzte dabei exakt 3241,40 Euro um. Diese Summe spendete Filialleiter Hilmar Männle nun dem Verein „Quickborn hilft“, dessen Schirmherr von Tiedemann ist.

„Das war beeindruckend“, erinnerte sich Männle an die Einnahmen, die der prominente Kollege auf Zeit in nur 120 Minuten generierte. Schließlich liege die Summe deutlich über dem kalkulierten Schnitt. „Wir hatten etwa mit 2500 Euro gerechnet“, erklärte Männle, „aber das hat die Erwartungen übertroffen“. Unter anderem mit dieser Aktion feierte der Markt an der Feldbehnstraße seinen ersten Geburtstag. „Zum fünften kann man dann wieder einmal etwas ähnliches machen“, kündigte Männle lächelnd an.

Von Tiedemann, der in Begleitung des „Quickborn hilft“-Vorsitzenden Andreas Torn zur Scheckübergabe gekommen war, bedankte sich im Namen des Vereins und zollte den „Kollegen“ großen Respekt. „Diese Konzentration zwei Stunden lang – ich habe geschwitzt wie der Teufel. Da sind so viele Arbeitsgänge auszuführen“, sagte der NDR-Mann staunend.

Doch diese Herausforderung entspricht der Philosophie der Hilfsorganisation. „,Quickborn hilft‘ ist ein Verein, der nicht schnackt, sondern macht. Das imponiert mir und deshalb engagiere ich mich gern“, betonte von Tiedemann, der seit den Gründungstagen nach der Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004 als Schirmherr dabei ist.

Nutznießer des Einsatzes im Drogeriemarkt sind das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Hamburg-Rissen, für das sich von Tiedemann ebenfalls seit zehn Jahren engagiert, sowie das Quickborner Suchtpräventionsprojekt für Kinder „Kleine Riesen“. Außerdem sollen Flüchtlingsfamilien von dem Geld profitieren: Fußballschuhe sowie Matratzen, Decken und Bettzeug für Kinder stehen laut Torn auf der Einkaufsliste. „Das Geld wird für die Zwecke gedrittelt“, kündigte von Tiedemann an.

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