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Weihnachtsmarkt Quickborn : Santa Claus musste zu Fuß kommen

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Tausende Besucher kamen am Wochenende auf den Quickborner Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmann musste dieses Mal auf sein traditionelles Gefährt verzichten.

Ungewohnter Anblick für die Besucher des Quickborner Weihnachtsmarkts: Statt traditionell mit seiner historischen Kutsche, wanderte der Weihnachtsmann zu Fuß über die Kieler Straße bis hin zum Gelände der Marienkirche. Eskortiert wurde er dabei von den Mitarbeiterinnen und Pferden der Reitschule „Villa Kunterbunt“.

„Die Kutsche ist durch das Sturmtief in den neuen Bundesländern stecken geblieben“, erklärte Karl-Heinz Marquardt vom Eulenring Quickborn. „So spontan konnte kein Ersatz gefunden werden.“ Der Weihnachtsmann trug es mit Fassung und schleppte den mit Süßigkeiten gefüllten Jutesack tapfer zu den wartenden Kindern.

Auch den Aufbau der rund 60 Stände hatte „Xaver“ verzögert. „Der Bauhof musste sich natürlich zuerst um die Sturmschäden kümmern“, so Mitorganisator Christian Rohde, „aber die Stadt hat uns toll unterstützt. Alle haben Überstunden gemacht, damit der Weihnachtsmarkt stattfinden kann.“

Die Arbeit hatte sich gelohnt: Von 12 bis 20 Uhr zog es Tausende Besucher auf das Gelände in der Ellerauer Straße. Außer Crêpes, Poffertjes und Glühwein kam auch die Tombola gut an, bei der es über 2000 Preise zu gewinnen gab. „Der Erlös des Marktes kommt dem Kinderhilfswerk zugute“, so Marquardt. Jedes Jahr würden nur durch das vorweihnachtliche Event rund 10 000 Euro eingenommen. „Zusätzlich unterstützen wir noch einmal jährlich einen Verein, der Mitglied im Eulenring ist“, ergänzte Klaus Ehlers von der Quickborner Institution.

Und das Fest selbst konnte sich auch sehen lassen: Kinderbasteln, Bücherflohmarkt, Ponyreiten sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm rundeten das Weihnachtsspektakel ab. „Wir sind sehr zufrieden“, freute sich Marquardt, „vor allem mit der Unterstützung, die wir durch die Stadt und die mitwirkenden Vereine erhalten haben.“

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