Quickborn : Runden laufen für den guten Zweck

Astrid Huemke (SPD) nahm für den Verein Quickborn hilft von Schülersprecherin Helen Haase den Scheck über 2000 Euro entgegen.
Astrid Huemke (SPD) nahm für den Verein Quickborn hilft von Schülersprecherin Helen Haase den Scheck über 2000 Euro entgegen.

350 Schüler des Elsensee-Gymnasiums nehmen am Sponsorenlauf teil. Spende geht an mehrere Projekte.

shz.de von
18. Juli 2015, 10:00 Uhr

Quickborn | Astrid Huemke (SPD) freute sich, als sie während des Sommerfests des Elsensee-Gymnasiums die Bühne bestieg. Schließlich war der Anlass ein positiver: Aus der Hand von Schülersprecherin Helen Haase nahm die Politikerin einen Scheck über 2000 Euro entgegen, die die Gymnasiasten bei ihrem Sponsorenlauf eingenommen hatten. Huemke war in Vertretung des „Quickborn hilft“-Vorsitzenden und CDU-Politikers Andreas Torn gekommen und bedankte sich im Namen des Vereins, für den das Geld bestimmt ist.

Das Geld soll laut Torn nicht nur für ein einzelnes Projekt gespendet werden. „Wir haben uns in Absprache mit der Schülervertretung darauf geeinigt, an mehrere Projekte zu spenden“, sagte Torn im Gespräch mit dieser Zeitung. Dazu sollen die „kleinen Riesen“, die Stadtjugendpflege und ein Quickborner Kinderprojekt gehören. „Die Schülervertretung gibt Nachhilfe für Asylkinder. Dort fehlen häufig Schreibmaterialien und wir würden Hefte und ähnliches Zubehör finanzieren. Außerdem möchten wir erneut für jüngere Asylbewerber in Quickborn Betten kaufen, was wir schon einmal gemacht haben“, erklärte der Vorsitzende weiter. Für ihn sei es besonders wichtig, gemeinsam mit der Schülervertretung zu arbeiten. „Wir möchten die Schüler damit gleichzeitig beteiligen und dadurch fließt das Geld indirekt an die Jugendlichen zurück“, betonte Torn. Eine einmalige Spende an ein Projekt sei nicht das, was sich die Verantwortlichen vorstellten. „Wir werden uns gemeinsam mit der Schülervertretung und den Projekten zusammensetzen und schauen, wo wir helfen können“, sagte er.

Am Sponsorenlauf des Elsensee-Gymnasiums nahmen in diesem Jahr nach Auskunft von Lehrer Alexander Both 350 Schüler teil. „Der Lauf ging über fünf Stunden, für jede gelaufene Runde mussten Sponsoren Geld zahlen. Die Sponsoren haben sich die Schüler vorher selbst gesucht“, erläuterte Both das Prinzip. Damit alles mit rechten Dingen zuging, wurden die gelaufenen Runden durch Stempel bescheinigt, die die Schülervertretung (SV) ausgab. „,Quickborn hilft‘ haben wir bisher noch nicht gehabt, letztes Jahr hat das Hamburger Hospiz das Geld bekommen“, berichtete Both. Bei den 2170,50 Euro soll es übrigens nicht bleiben. Wie Both erklärte, sei im Nachhinein noch Geld hinzugekommen. „Es wird also noch einige hundert Euro oben drauf geben.“ Der Verein wird sich freuen.

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