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Neujahrskonzert : Rotary Club Quickborn lobt neuen Schulpreis aus

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Rotary Club Quickborn wird sein Engagement zugunsten Jugendlicher ausweiten. Das kündigte er während des Neujahrskonzerts am Sonnabend im Artur-Grenz-Saal an.

Quickborn | Der Rotary Club Quickborn wird sein Engagement zugunsten Jugendlicher und junger Erwachsener in diesem Jahr ausweiten. Das hat Präsident Rolf-Peter Dröge während des Neujahrskonzerts am Sonnabend im Artur-Grenz-Saal angekündigt.

Das Motto lautet „Jung und verdammt gut“

Unter dem Motto „Jung und verdammt gut“  bekommen Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien bereits einen Mentor an die Seite gestellt. Außerdem bekommen junge Menschen die Chance, in Rotary-Camps ihren Schulabschluss zu machen, den sie andernfalls möglicherweise nicht erreicht hätten.

„In diesem Jahr gehen wir noch einen Schritt weiter und loben erstmals für Quickborn einen Schulabschlusspreis aus“, sagte Dröge. Er solle jedes Jahr an einen Schüler für herausragende schulische Leistungen und vorbildliches soziales Engagement außerhalb der Schule vergeben werden. „Schulische Leistungen allein reichen bei diesem Preis nicht“, so der Rotary-Präsident.

Mit dem Erlös soll der Grundstein für ein Kuratorium geschaffen werden

Er kündigte an, mit dem Erlös aus dem Neujahrkonzert solle der Grundstein für ein Kuratorium geschaffen werden, das junge Künstler aus der unmittelbaren Umgebung finanziell unterstützen soll.

Dabei geht es um die Vermittlung von Stipendien ebenso wie um die Hilfe bei Auslandskonzerten und beim Kauf eines Instruments. Bei derartig großen Neuigkeiten und einem zweiteiligen, humoristischen Jahresrückblick auf internationale und nationale Begebenheiten in 2016 durch Frank Sonntag, spielten sie beinahe nur die zweite Geige, aber eben nur beinahe.

Denn es war herausragend, was die jungen Musiker Louise Wehr (Violine), Alexander Vorontsov (Klavier) Asya Fateyeva (Saxofon und Klarinette) sowie Valeriya Myrosh (Klavier) zu bieten hatten.

<p>Asya Fateyeva (r.) wurde am Klavier von Valeriya Myrosh begleitet.</p>

Asya Fateyeva (r.) wurde am Klavier von Valeriya Myrosh begleitet.

Foto: Claudia Ellersiek
Die teils mehrfach preisgekrönten Instrumentalisten  spielten Werke unter anderem von Mendelssohn Bartholdy, Bach, Villa-Lobos und Beethoven. Beeindruckend waren die Leichtigkeit des Vortrags etwa bei Vorontsov und Wehr, die mit geschlossenen Augen, außerordentlicher Hingabe und Virtuosität spielten.

Eine Besonderheit waren die Vorträge von Asya Fateyeva, die neben der Klarinette und dem Klavier auch Saxofon spielt. Zwar nutzt sie letzteres auch, um Songs wie Gershwins „Rhapsody in Blue“ zu spielen, aber eben auch für klassische Kompositionen. Großartig. 

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erstellt am 06.Feb.2017 | 13:00 Uhr

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