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Quickborn : Rotarier planen eine „Geldschule“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Heute machen schon Teenager Schulden: Jetzt sollen sie schon frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit dem lieben Geld lernen.

Der alltägliche Umgang mit Geld ist für viele Jugendliche ein Problem. Permanente Konsumanreize und das Gefühl, mithalten zu müssen, führen schon junge Menschen in die Schuldenfalle. Um Kindern und Jugendlichen den alltäglichen Umgang mit Geld beispielsweise in puncto Handy oder Internet bewusster zu machen, haben die Quickborner Rotarier ein neues Projekt ins Leben gerufen. Angelehnt an das erfolgreiche Konzept „Knete-Krisen-Kompetenzen“ soll gemeinsam mit den Quickborner Schulen eine Art „Geldschule“ realisiert werden, in der sich Jugendliche mit dem Umgang und der Bedeutung von Geld auseinandersetzen.

Bei einer Auftaktveranstaltung stellte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Düsseldorf Neuss, Rainer Mellis, jetzt das Projekt „Knete-Krisen-Kompetenzen“ im Detail vor, das seit vier Jahren mit großem Erfolg umgesetzt wird. An Hauptschulen des Rheinkreises wurde mittlerweile das Wahlpflichtfach „Finanzkompetenz“ etabliert, in dem jungen Menschen gerade im Hinblick auf Taschengeld und Konsumwünsche Grundlagen zum Umgang mit Geld und Kenntnisse im wirtschaftlichen Handeln vermittelt werden.

Die Rotarier führen derzeit Gespräche mit dem Fachbereich Bildung der Stadt Quickborn, der das Projekt unterstützt. Entscheidend für eine mittelfristig erfolgreiche Verankerung in den Lehrplänen der Schulen sei, dass jede Schulform je nach individuellem Bedarf und Möglichkeiten unterstützt wird, das Thema „Finanzkompetenz“ in der geeigneten Form den Schülerinnen und Schülern anzubieten. So seien beispielsweise AGs, Projekttage und -wochen, Workshops mit Experten und Wahlpflichtfächer denkbar. Erste Aktivitäten sind in den Schulen laut Angaben der Rotarier für Ende des Jahres geplant.
 

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erstellt am 27.Aug.2013 | 00:31 Uhr

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