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Mit 2,3 Promille durch Quickborn : Rollerfahrer nimmt der Polizei die Vorfahrt

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Ein Atemalkoholtest erklärte das Verhalten und die „lallende“ Aussprache des Fahrers.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2014 | 11:34 Uhr

Quickborn | „Zur falschen Zeit am falschen Ort“ - dies mag jetzt ein 48-jähriger Henstedt-Ulzburger von sich denken, wenn er auf die vergangene Nacht zurückblickt, als er einer Polizeistreife die Vorfahrt genommen hat und sich in der Folge wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten muss.

Es war schon nach Mitternacht. Mit gemächlichen 20 Stundenkilometern streiften die Beamten der Polizeistation Quickborn durch ihren Bereich - alles war ruhig. Als plötzlich aus dem Heidewegkommend ein Roller über die Kampmoorstraße „schoss“ und ihnen genaugenommen die Vorfahrt nahm. Halb so wild aber beim ihrem „Tempo“. Sie mussten nicht einmal bremsen.

Doch die volle Aufmerksamkeit galt nun dem Rollerfahrer, der sich in der Folge auch noch komisch verhielt, stoppte, weiterfuhr und dann noch mal stoppte. Der zweite Versuch, den Rollerfahrer anzusprechen, gelang. Die Antwort des Fahrers kam nur stark lallend hervor. Ein Atemalkoholtest erklärte vieles: 2,30 Promille.

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