zur Navigation springen

Richtfest für die „kleine Schwester“Nach drei Monaten: Rohbau der neuen Johanniter-Kindertagesstätte in Qickborn-Heide steht / Solitärbau kostet 2,1 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 16:45 Uhr

Als im September der erste Spatenstich für den Kindergartenanbau neben der „Wilden 13“ in Quickborn-Heide gesetzt wurde, regnete es. Auch am Donnerstag zum Richtfest bezog sich der Himmel. Doch erst am Ende der feierlichen Zeremonie fing es an zu nieseln. „Wenn alle zielgerecht daran arbeiten, entsteht etwas Schönes und Gutes“, sagte Grit Feller, Leiterin der Johanniter-Kindertagesstätte „Wilde 13“. Danach durften die Jungen und Mädchen das freudige Ereignis lautstark besingen.

In drei Monaten ist der Rohbau der neuen Johanniter-Kindertagesstätte entstanden. „Kleine Schwester“ hat Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) im September die neue Kita scherzhaft genannt, die den Namen „Kleine Wilde“ und ein Logo mit einer Lokomotive erhält – erneut eine Anspielung an Michael Endes Kinderbuch-Klassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

Optisch erinnert der Solitärbau allerdings eher an einen großen Bruder. Plätze für 25 Krippenkinder und 30 Elementarkinder entstehen dort. Im Erdgeschoss werden zwei Krippengruppen und eine Familiengruppe einziehen. Die Elementarkinder ab drei Jahren sind im Dachgeschoss untergebracht. Außerdem entstehen verschiedene Nebenräume und ein moderner Mehrzweckraum. Für Barrierefreiheit sorgt ein Fahrstuhl. Geplante Fertigstellung: Sommer 2014. „Wir sind im Zeitplan“, sagte Johanniter-Vorstandsreferent René Wilken.

Unter den Gästen des Richtfests war außer Bürgervorsteher Henning Meyn (CDU), der Erste Stadtrat Klaus Hensel (CDU), Andreas Torn (CDU), stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Kinder, Jugend und Soziales, sowie die SPD-Fraktionschefin Astrid Huemke. Sie gab 2011 den Anstoß, weil sie sich Sorgen machte, dass durch die neuen Baugebiete in Quickborn-Heide ein Engpass im Krippenplatzangebot entstehen könnte. „Mit künftig 170 Krippenplätzen ist die erforderliche Betreuungsquote von 35 Prozent erreicht“, sagte Fachbereichsleiter Carsten Möller. Die würde rechnerisch bei 169 liegen. 481 Kinder unter drei Jahren leben nach Angaben von Möller zurzeit in Quickborn.

Um die Versorgung zu gewährleisten, werden 2,1 Millionen Euro in die Hand genommen. Bund, Land und Kreis gewähren Zuschüsse in Höhe von 640 000 Euro, die Johanniter bringen 670 000 Euro auf und Quickborn beteiligt sich mit 790 000 Euro.
Der Anbau soll künftig als eigenständige Kita mit eigener Leitung und 21 Erzieherinnen arbeiten. Eine der neuen Gruppen startet schon am 2. Januar, wird aber zunächst in der „Wilden 13“ untergebracht. „Dort, wo bis jetzt das Baubüro untergebracht war“, so Feller.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen