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Quickborner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 06:39 Uhr

Reise durch das Universum

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Quickborn | An jedem Dienstag gehört der Physikraum im Elsensee-Gymnasium der Astronomie-AG. Seit sieben Wochen bilden 17 Schüler des fünften und sechsten Jahrgangs diese Arbeitsgemeinschaft. Die Neugier auf das ferne Universum ist groß - zumal der externe Leiter der AG, der Quickborner Karl Engeldinger, ein umfangreiches Wissen über das Planetensystem und die anderen Bereiche der Astronomie verfügt. Nicht umsonst gehört der jung gebliebene Pensionär zu den aktiven Mitgliedern im Verein "Regionale Volks- und Schulsternwarte Tornesch".

Durch verschiedene Zeitungs-Artikel über naturwissenschaftliche Projekte am Elsensee-Gymnasium angeregt, hatte Engeldinger zu Beginn des Jahres bei der Schulleitung angefragt, ob es auch Interesse an einer Astro-AG unter den Schülerinnen und Schülern geben könnte. "Mir gefiel die Idee", bestätige Schuldirektor Michael Bülck dieser Zeitung. "Allerdings galt es zunächst die Voraussetzungen zu klären."

Aufgrund der externen Fachexpertise sieht Bülck in der Astro-AG einen Gewinn für die Schule. Ebenso der Physiklehrer Volkmar Kohls, der an der Entstehung beteiligt war. "Wir haben zunächst mit drei Kollegen des Fachbereichs Physik die Sternwarte in Tornesch besucht. Von sehr engagierten Sternkundlern bekamen wir die gesamte Ausstattung vorgestellt und alle unsere Fragen beantwortet. Inzwischen beabsichtigt unser Gymnasium, neben der laufenden Astro-AG im kommenden Herbst mit einer Klasse des zwöflten Jahrgangs die Sternwarte zu besuchen und eine Kooperation zu vereinbaren."

Zu dieser Entwicklung hat der angesehene Chemiker und Astronomie-Experte Engeldinger, der seit 1992 In Quickborn wohnt, ein gutes Stück beigetragen. Sein Angebot stößt auf großes Interesse, was unsere Befragung unter den jungen AG-Schülerinnen und -Schülern bestätigt. Finn Ole sagt: "Mich interessieren die Planeten und Sterne, zum Beispiel der Sirius, dessen Leuchtkraft ein Vielfaches größer ist als die Sonne." Esther findet besonders die Experimente spannend, die der AG-Leiter mit den Schülern durchführt. Und Michelle erzählt, dass sie durch das Teleskop einen kleinen Punkt auf der Sonne entdecken konnte, der in Wirklichkeit größer sei als die Erde.

Auf die Frage, ob man überhaupt in die Sonne blicken kann, schilderte sie, dass die Projektion vom Teleskop auf ein Blatt Papier geworfen wird, oder verspiegelte Sonnenfilter benutzt werden. Zur gemeinsamen Arbeit sagte Miriam: "Wir bekommen auch Themen-Bilder auf der Leinwand gezeigt, damit wir den Vortrag besser verstehen können. Neulich bekamen wir auch das Modell des Sonnensystems im Physiksaal erklärt."

Begleitet vom umfangreichen Fachwissen und Engagement Engeldingers werden die 17 Schülerinnen und Schüler immer wieder hervorragend auf einer Reise durch das spannende Universum begleitet.

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