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Quickborn ist begeistert : Reaktionen auf die erste Messe von Stefan Heße

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Reaktionen auf die erste Messe von Stefan Heße in der Gemeinde St. Marien. „Überhaupt keine Berührungsängste“.

Quickborn | Mitgerissen und begeistert waren die Mitglieder der katholischen Kirchengemeinde St. Marien. Am Sonntag feierte der neue des Bistums Hamburg, Stefan Heße, in Quickborn die Heilige Messe. „Das ist eine riesige Ehre für uns als Quickborner“, sagte Kai Hennings, der sich wie viele andere Gemeindemitglieder zum anschließenden Marien-Café im Gemeindehaus einfand.

Denn die Stippvisite in die Eulenstadt war der erste offizielle Besuch des Erzbischofs nach seiner feierlichen Weihe am Tag zuvor in Hamburg. „Wir konnten es bis zum Schluss gar nicht glauben“, freute sich auch Pastor Wolfgang Guttmann, der gemeinsam mit Heße die Heilige Messe am Vormittag gestaltete.

Heße hatte eine klare Botschaft an die Gemeinde gerichtet: „Wir müssen jung im Glauben bleiben“, sagte er während seiner Ansprache. Kraftvoller, junger Glauben – das hatte sich Heße nicht ohne Grund auf die Fahnen geschrieben, ist er doch selbst mit 48 Jahren der jüngste Erzbischof Deutschlands. Die Quickborner zeigten sich davon angetan. „Es ist toll, dass wir jetzt so einen frischen Wind im Erzbistum bekommen“, sagte Elena Eckart. Ihre Tochter Isabel ist Messdienerin in der Gemeinde und durfte während der Heiligen Messe den Bischofsstab halten. Auch Petra Bellhäuser und Astrid Bark, die im Marien-Café den Kuchenstand betreuten, waren sich einig: „Ein sehr sympathischer Erzbischof.“

Bark, die auch Vorsitzende des Pfarrgemeinderats ist, zeigte sich besonders von der Menschlichkeit des neuen Würdenträgers begeistert. „Man hat überhaupt keine Berührungsängste, weil er sehr locker ist“, erklärte sie.

Und tatsächlich: Während seines Besuchs scherzte Heße viel, setzte den Kindern seinen Zucchetto auf den Kopf und hatte während der Heiligen Messe die Lacher auf seiner Seite. Auch seine Mahnung, „nicht im Glauben zu vergreisen“, wurde positiv aufgenommen. Es scheint, als sei Veränderung nötig gewesen – und als könnte sie sowohl dem Erzbistum Hamburg als auch den einzelnen Gemeinde neuen Schwung verleihen.

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erstellt am 17.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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