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Quickborner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 16:30 Uhr

Quickborn : Raumkonzepte in trockenen Tüchern

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Schulzentrum Süd: Bildungsausschuss bringt Projekt für Goethe-Grundschule und Elsensee-Gymnasium weiter voran.

von
erstellt am 16.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Es ist ein wegweisender Schritt für ein neues Schulzentrum-Süd. Die Raumkonzepte, über die viel diskutiert wurde, sind in trockenen Tüchern. Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Freizeit hat während seiner jüngsten Sitzung sowohl das Konzept für die Goethe-Grundschule als auch das für das Elsensee-Gymnasium beschlossen. „Die Planungen sind im Einvernehmen mit den Schulen erarbeitet worden. Jetzt geht es in die Detailplanung“, sagte Fachbereichsleiter Ralf Gercken.

Wie berichtet, ist die Umsiedlung der Quickborner Goethe-Grundschule voraussichtlich für 2018 geplant. Dann soll die Sanierung des Schulzentrums Süd samt Neubau abgeschlossen sein. Die Grundschüler werden von ihrem alten Standort an der Goethestraße in das Gebäude ziehen, in dem früher die Heidkamp-Realschule untergebracht war. Dort teilen sie sich das Gebäude mit den Elsensee-Gymnasiasten. Eine Vermischung wurde befürchtet. Bei der nun beschlossenen Variante Zwei geht man auf diese Bedenken ein. Hierbei sind Schulleitung, Sekretariat und Lehrerzimmer im Erdgeschoss untergebracht. Zu den acht Klassenräumen gibt es zusätzlich einen Computer- und einen Förderraum. Eine gemeinsame Nutzung von Flächen durch Primarschüler und Gymnasiasten wird es bei diesem Raumkonzept bis auf eine Ausnahme nicht geben: Lediglich in der Mensa werden sich Grundschüler und Gymnasiasten begegnen. Ansonsten gibt es zwei separate Eingänge.

Veränderungen gibt es beim Raumkonzept für das Gymnasium: Statt eines eingeschossigen Zwischenbaus, der beide Schulen miteinander verbindet, wird dieser Teil nun zweigeschossig. Die Multifunktionshalle mit einer Grundfläche von 270 Quadratmetern dient als Eingangsfoyer für das Gymnasium und als Erweiterungsfläche für die Mensa. Hinzu kommen ein 107 Quadratmeter großer Fachraum für Musik und darstellendes Spiel, ein Klassen- und ein Nebenraum sowie Gruppenräume, eine Hausmeisterwerkstatt, ein WC, ein Lager und ein Kopierraum.

Im Altbau des Gymnasium werden zusätzlich Flächen für die Bereiche Physik und Biologie eingerichtet. Das Schulbauprojekt kostet insgesamt 7,9 Millionen Euro.

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