Hasloh : „Radikal-Kur“ für Muttersöhnchen

Der unselbstständige Ludger (Fabian Dill, Zweiter von links) wird endlich erwachsen – ganz ohne Hilfe von Mutter Lisbeth (Bärbel Kote, Dritte von links).
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Der unselbstständige Ludger (Fabian Dill, Zweiter von links) wird endlich erwachsen – ganz ohne Hilfe von Mutter Lisbeth (Bärbel Kote, Dritte von links).

Premiere der Volksspielbühne: Die Schauspieler zeigen eine neue Komödie. Sieben Aufführungen sind geplant.

shz.de von
19. Oktober 2013, 16:00 Uhr

Im Mai starteten die Laiendarsteller der Hasloher Volksspielbühne mit der Vergabe der Rollen für das neue Stück. Den Einzelproben in der Sommerpause folgte die „heiße Phase“, in der zwei Mal wöchentlich im Saal des Landhauses Schadendorf an der Kieler Straße geübt wird – bis zur Premiere am Freitag, 25. Oktober, um 20 Uhr.

Zur Aufführung kommt das Stück „Zweimal Radikal-Kur“ des Autors Helmut Schmidt, eine Komödie in drei Akten. Darin steht Ludger Hinrichs, ein junger Mann, im Vordergrund. Seine Mutter Lisbeth übersieht geflissentlich, dass Ludger kein kleines Kind mehr ist – und sorgt sich sehr um ihren Nachwuchs, als sie zur Kur muss. So sehr, dass sie ihre Schwester Thekla und Nachbarin Janette beauftragt, während ihrer Abwesenheit das unselbstständige Muttersöhnchen zu beaufsichtigen.

Ludger jedoch macht Bekanntschaft mit der Psychologie-Studentin Heidi, deren prekäre Wohnsituation Ludger dazu bringt, sie kurzerhand bei sich einzuquartieren. Natürlich ohne die beiden „Anstandsdamen“ davon in Kenntnis zu setzen. Heidis Ambitionen, an Ludger ihr frisch erworbenes psychologisches Handwerk auszuprobieren, enden darin, dass sich die beiden näher kommen und Ludger die anerzogenen Zwänge und Ängste über Bord wirft. Klar, dass bald eine wilde Party steigt und Mutti früher als geplant nach Hause kommt – und auch sie hat ein kleines Geheimnis im Gepäck. . .

Regie führt wieder Harald Gratzkowski, der sich besonders darüber freut, dass gleich drei neue Mitspieler nach den letzten Aufführungen gewonnen werden konnten: Jennifer Henne als Nachbarin Janette, Fabian Dill als Ludger und Peter Ulka als Taxifahrer stehen zum ersten Mal vor Publikum.

Die weiteren Mitspieler sind Bärbel Kote als Lisbeth, Wilma Kolbe als Thekla, Julia Henne als Heidi und Torsten Kitzmann als Dieter Plöger. Den Bühnenbau übernahm Helmut Krumwiede, für die Maske sorgen Tinka und Tanita Niehusen. Als Souffleur wird Horst Schwaeger tätig und die Inspizienz übernehmen Christine d’Huart und Ingrid Kohrs.

Der Dreiakter dauert etwa eineinhalb Stunden. In der Pause nach dem zweiten Akt werden Getränke serviert.

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