zur Navigation springen
Quickborner Tageblatt

23. November 2017 | 21:45 Uhr

Richtfest gefeiert : Quickborns neues Quartier

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

An der Ecke Feldbehnstraße und Amselweg entsteht ein Areal mit 93 Wohnungen.

Quickborn | Quickborn wächst weiter: Gestern Nachmittag ist am Gertrudenhof Richtfest gefeiert worden. Die Arbeiten am neuen Quartier mit 93 Wohnungen an der Feldbehnstraße sollen Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Einige der insgesamt zehn Häuser sind bereits fertig. Gestern wurde, stellvertretend für alle Häuser, gefeiert.

Für das Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von 31,5 Millionen Euro zeichnet die Baufirma Schaffarzyk verantwortlich. Etwa 330 Gäste waren gekommen, um den Baufortschritt gestern zu feiern. „Das Glas zerspringe nun im Grund, geweiht sei dieses Haus zur Stund“, sagte Zimmermann Ole Staden und zerschmiss feierlich ein Schnapsglas. „Ich möchte daran erinnern, dass die Handwerker heute die Hauptpersonen sind. Also einfach mal vorlassen an der Schlange am Grill“, rief Axel Schaffarzyk, Bauherr und Geschäftsführer am Ende seiner Rede.

Auf einer Grundstücksfläche von 14.000 Quadratmetern wird das Mammutprojekt an der Ecke Feldbehnstraße umgesetzt. Gebaut wird seit etwa zwei Jahren. Verteilt auf 93 Wohnungen entstehen 8000 Quadratmeter Wohnfläche. Außerdem gibt es drei Tiefgaragen mit 89 Pkw-Stellplätzen. „Alle mit der Option für private Ladestationen für Elektromobilität“, sagte Schaffarzyk.

Wie kommt der Gertrudenhof zu seinem Namen? „Frau Gertrud Petersen, die ehemalige Eigentümerin und Betreiberin des Café Gertrudenhof ist die Namensgeberin“, so Schaffarzyk. Sie habe vor zwei Jahren bei der Schlüsselübergabe gesagt: Machen Sie was Schönes draus. „Der Wunsch war uns Befehl“, sagte Schaffarzyk gestern.

Etwa 330 Gäste waren gestern Nachmittag zum Richtfest gekommen. Sie standen vor einem der bereits fertigen Häuser.
Etwa 330 Gäste waren gestern Nachmittag zum Richtfest gekommen. Sie standen vor einem der bereits fertigen Häuser. Foto: Kira Oster
 

So reibungslos wie das Richtfest, lief das Bauprojekt nicht immer ab. 2015 hatten Anwohner des Amselwegs eine Interessengemeinschaft gegründet, über Monate wehrten sie sich gegen den Bebauungsplan. Der Vorwurf: Der damalige Entwurf habe Auflagen der Stadt ignoriert, die den „Übergang zur Kleinstrukturierung des Amselwegs“ betreffen. Die Baufirma gab nach und ließ den Entwurf für den Gertrudenhof anpassen. Geschosshöhen wurden reduziert, der Abstand zu bestehender Bebauung vergrößert. Mittlerweile sind die Wogen geglättet.

Das nächste Richtfest in der Feldbehnstraße wird nicht lange auf sich warten lassen. Fast gegenüber entsteht das nächste Mammutprojekt: Auf dem ehemaligen Gelände der Schokoladenfabrik werden 69 Eigentumswohnungen gebaut. Sie sollen ebenfalls 2018 fertig sein. Quickborn wächst weiter.

Die Investoren haben sich gegenüber der Stadt verpflichtet einen Teil der Wohnungen als preisreduzierte Mietwohnungen anzubieten. 19 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen werden mindestens die nächsten 15 Jahre für 7,20 Euro pro Quadratmeter vermietet. Interessenten benötigen einen Berechtigungsschein der Stadt Quickborn. Bei den restlichen Wohnungen handelt es sich um Eigentumswohnungen. Bewerber können sich beim Bauunternehmen Schaffarzyk vormerken lassen. Kontakt unter Telefon 04106-63600 und online.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen