„Deutsche Dinner-Meisterschaft“ auf Vox : Quickbornerin kocht vor Millionenpublikum

In ihrer Küche hat Isabel Hartel schon eine Menge auf die Beine gestellt, unter anderem für fünf Mitbewerber um den Titel der Dinner-Meisterschaft gekocht.
In ihrer Küche hat Isabel Hartel schon eine Menge auf die Beine gestellt, unter anderem für fünf Mitbewerber um den Titel der Dinner-Meisterschaft gekocht.

Isabel Hartel steht zum zweiten Mal für den Sender Vox vor der Kamera: Beim Kampf um die „Deutsche Dinner-Meisterschaft“.

shz.de von
23. August 2018, 12:00 Uhr

Quickborn | Eine gesunde Ernährung und moderne, abwechslungsreiche Küche – wenn Isabel Hartel Zeit hat, zieht es sie an den Herd. „Kochen macht unglaublich viel Spaß. Es ist gesellig, gemütlich und man kommt dabei leicht miteinander ins Gespräch“, sagt sie. Ihr brachte das Hobby inzwischen zwei Fernsehauftritte ein, eine Entwicklung, mit der sie nie gerechnet hätte. Der jüngste steht kurz bevor, denn Anfang September läuft die erste Staffel der neuen Koch-Gastgeber-Show „Deutsche Diner-Meisterschaft“ auf Vox an.

Bereits vor sieben Jahren hat Hartel für den Sender vor der Kamera gestanden. Damals war sie für die Show „Mein perfektes Dinner“ gecastet worden und erkochte sich den Sieg. Dieses Mal geht es um mehr – um mehr Geld und mehr Ehre, denn der Sieger der Hamburger Dinner-Meisterschaft, an der sie teilnimmt, tritt gegen den Champion einer anderen Stadt an, bis am Ende der Deutsche Meister feststeht.

Fünf Hobbyköche

„Wir sind fünf Hobbyköche, die sich reihum treffen und die jeweils anderen bewirten.“ Dabei komme es nicht allein darauf an, was auf dem Teller lande, sondern auch auf die Gastgeberqualitäten. „Bewertet wird unter anderem, ob sich die Gäste wohlgefühlt haben“, so Hartel. Für die Personalreferentin ist das kein Problem. Sie ist eine geübte Gastgeberin, und in dem Haus der Familie im Quickborner Grandweg ist Platz genug für Gäste und Filmcrew. Dass sie während der Dreharbeiten von morgens bis abends von einer Kamera begleitet wurde, macht ihr ebenfalls nichts aus. Das vergesse man irgendwann, sagt sie. Und sie kennt das ja auch schon. Ursprünglich hatte sie sich mal für die Show „Mein wunderbares Wohnlokal“ beworben, ein Format, dass es heute schon gar nicht mehr gibt. Daraus wurde zwar nichts, der Sender bot ihr allerdings einen Platz im Team für „Mein perfektes Dinner“ an. Hartel schlug zu.

„Wenn man so etwas macht, muss man Spaß daran haben, neue Dinge auszuprobieren.“ Und den hat sie allemal. Zudem ist sie eine versierte und sichere Köchin mit einem guten Geschmack. Nicht ganz unwichtig, wenn man für völlig fremde Menschen ein Drei-Gänge-Menü kochen soll, noch dazu eines ohne Fleisch, denn Hartel ist Vegetarierin. Bei der Auswahl der Rezepte vertraute sie einem Profi. „Ich koche gern Tim Mälzer nach. Er verwendet meistens nur wenige Produkte, und das Ergebnis schmeckt, sieht immer gut aus und macht was her.“

Zwei Wochen Vorlauf

Zwei Wochen Vorlauf für ihre Planung hatte sie, dann begannen die Dreharbeiten. Die Kameraleute haben sie schon am frühen Morgen zum Einkaufen begleitet, hielten außerdem fest, wie sie sich auf die Ankunft der Gäste vorbereitete. Als Vorspeise reichte Hartel Ceviche, ein peruanisches Fischgericht aus rohem, in Zitrone mariniertem Fisch. Im zweiten Gang, den sie auf kleinen Schiefertafeln anrichtete, gab es Thunfisch mit Erbsen-Minz-Salsa und Süßkartoffeln in Kräuter-Nuss-Öl. Zum Dessert reichte Hartel Kokos-Mango-Tarte mit selbstgemachtem Melonensorbet.

„Im Alltag komme ich nicht oft dazu, ausgefallener zu kochen. Mein Kind isst am liebsten Nudeln mit Butter.“ Auch deshalb hat Hartel den Dreh genossen. „Es war eine tolle Woche mit ganz tollen Leuten“, sagt die 30-Jährige rückblickend. Sie weiß natürlich, wie diese Staffel der Deutschen Dinner-Meisterschaft ausgeht. Verraten wird das selbstverständlich an dieser Stelle nicht. Ab Montag, 3. September, können die Zuschauer verfolgen, wie sich die zwei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 30 und 63 Jahren schlagen. Die Folgen werden von Montag bis Freitag jeweils ab 19 Uhr zu sehen sein.

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