Termine : Quickborner Winterfahrplan für das Spielmobil

Das Team um Birgit Hesse (links, hinten) und Torsten Rosek (rechts) übernimmt abwechselnd die Spielmobil-Fahrten.
Das Team um Birgit Hesse (links, hinten) und Torsten Rosek (rechts) übernimmt abwechselnd die Spielmobil-Fahrten.

Die Ausleihe bleibt fester Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit. Das Team ist dienstags, mittwochs und donnerstags unterwegs.

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14. Dezember 2017, 12:15 Uhr

Quickborn | Seit gut 20 Jahren ist das Spielmobil in Quickborn unterwegs und macht dort Station, wo die Kinder sind. Seit einigen Wochen gilt der Winterfahrplan, und diesen Umstand hat das Team der zuständigen Stadtjugendpflege genutzt, um für das Angebot erneut zu werben. „Ziel ist es, die Kinder aus den Häusern auf die Straße zu holen“, sagte Birgit Hesse, Leiterin des Fachbereichs Jugend im Quickborner Rathaus. Außerdem sollten Kinder animiert werden, einfach mal an den Türen der Nachbarhäuser zu klingeln und Gleichaltrige zum Mitspielen zu überreden.

Das Spielmobil ist ein weißer Van mit einem auffällig bunten Schriftzug, weithin sichtbar und einzigartig. Dazu passt auch seine kostbare Fracht, die aus allem besteht, was Kinder für einen höchst spaßigen Nachmittag an der frischen Luft gebrauchen können: Springseile in verschiedenen Größen, Rollfahrzeuge, Stelzen, Hüpfstangen und Hulahoop-Reifen gehören dazu. „Wir kommen immer, auch wenn es regnet oder schneit“, so Hesse. Der Aktionszeitraum beträgt jeweils zwei Stunden. „Allerdings warten wir jeweils nur 15 bis 30 Minuten. Wenn sich keiner blicken lässt, fahren wir wieder weg.“

Das ist nach Angaben Hesses allerdings eher die Ausnahme. Fünf Kinder sind demnach fast immer da, in Spitzenzeiten können es bis zu 30 werden. Die meisten von ihnen sind zwischen acht und zwölf Jahre alt. Heute geht es bei dem Angebot mehr denn je auch darum, motorische Defizite der Kinder aufzufangen. „Wir haben Zehnjährige, die nicht mal mehr Seil springen können“. Eine Ursache dafür sieht Hesse in dem zunehmend volleren Terminkalender schon der Jüngsten. Da bleibe für freies Spiel kaum noch Zeit. Auch in den weiterführenden Schulen laufe kaum noch etwas.

Das ist auch der Grund, warum das Spielmobil inzwischen mit ihnen kooperiert und regelmäßig auf den Pausenhöfen steht. „Wenn wir kommen, werden wir jedes Mal begeistert empfangen. Das zeigt, wie sehr sich Kinder und Jugendliche über das Angebot freuen“, sagte Stadtjugendpflege-Mitarbeiter Torsten Rosek. Regulär fährt das Team dienstags in geraden Kalenderwochen die Adlerstraße und in ungeraden Wochen die Heinrich-Heine-Straße an. Mittwochs ist die Ausleihe immer in der Lornsenstraße in Quickborn-Heide auf dem Gelände der evangelischen Kirche. Am Donnerstag schließlich kommt die Ausleihe in geraden Wochen in die Marie-Curie-Straße und in ungeraden Wochen in die Max-Planck-Straße. Anlaufpunkt sind jeweils die Spielplätze. Geöffnet ist im Winter von 15 bis 17 Uhr. Das gilt auch für die kommende Woche, die letzte vor der Weihnachtspause. Danach geht es am 9. Januar wieder los.

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