Ein Jahr voller neuer Eindrücke : Quickborner Schülerin macht ein Auslandsjahr in den USA

Sie wagt den Schritt in das große Abenteuer: Die Quickbornerin Luana Halili geht für ein Jahr nach Edmond in Oaklahoma.
Sie wagt den Schritt in das große Abenteuer: Die Quickbornerin Luana Halili geht für ein Jahr nach Edmond in Oaklahoma.

Die Schülerin Luana Halili ist in Oklahoma gelandet. Sie lebt bei einer Patchworkfamilie.

shz.de von
10. August 2018, 12:00 Uhr

Quickborn/Edmond | Luana Halili ist an ihrem Ziel angekommen. Nach einem mehr als 20-stündigen Flug ist die Quickborner Schülerin des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Oklahoma gelandet. Doch steht ihr ein spannendes Auslandsjahr bei einer Gastfamilie in Edmond erst noch bevor. Für ein Jahr verlässt sie ihre vertraute Umgebung, ihre Familie, Freunde und Schulkameraden und macht sich auf in ein Abenteuer. 

Eher spontan entschied sich die 15-Jährige für diesen Schritt. „Ich war tatsächlich recht spät dran. Erst im Dezember habe ich mich online beworben, das war für mich eher eine spontane Sache und ich habe nicht mit einer Zusage gerechnet“, erklärte sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Normalerweise habe sie meist Pech in solchen Sachen. Dementsprechend entspannt fassten ihre Eltern diese Nachricht auf. „Sie haben es erst nicht ernst genommen“, sagte sie. Doch dann erhielt sie das „Okay“ für ihre Reise in die Vereinigten Staaten. Und was sagen die Eltern der Quickbornerin jetzt? „Klar freuen sie sich für mich, aber sie sind schon etwas bedrückt.“

Das erste Mal in Amerika

Sie selbst war noch nie in Amerika. Zwar sei Oklahoma nicht unbedingt ihre erste Wahl gewesen, doch da sie sich erst so spät dafür entschied, wurde ihr dieser Ort im zentralen Süden der Vereinigten Staaten zugewiesen. „Mein Traum wäre es natürlich gewesen nach New York oder Los Angeles zu kommen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man am Ende da landet, ist extrem gering und ich habe es auch nicht erwartet“, schilderte die Schülerin.

Halili kommt in einer echten Patchworkfamilie unter. „Sie haben insgesamt sechs Kinder, wobei nur noch eine Tochter bei ihnen zu Hause lebt“, erklärte sie. Ihre Gasteltern habe sie bereits über soziale Netzwerke und E-Mail-Kontakt kennengelernt. „Sie sind super sympathisch und sehr offen. Ich freue mich schon auf sie und sie auf mich“, sagte Halili. Bereits jetzt habe die Familie angekündigt, dass sie mit Halili reisen wollen. „Darauf freue ich mich am meisten. Wir wollen die ganze Familie meiner Gasteltern besuchen gehen“, sagte Halili mit strahlenden Augen.

Angst vor der Ernährung

Angst vor Verständigungsschwierigkeiten habe sie keine. „Sprachen liegen mir ziemlich gut und es fällt mir leicht dazuzulernen“, sagte sie. Dafür hege sie ganz andere Sorgen: „Ich habe ein bisschen Angst vor der Ernährung in meiner Familie und dass sie nicht so viel Gemüse und Obst essen“, sagte Halili und lachte. Auch der erste Schultag werde für sie ganz besonders spannend. „Ich frage mich natürlich, wie das alles ablaufen wird.“

Wie die Quickborner Schülerin Luana Halili in den USA lebt und was sie dort für Erfahrungen macht, wird sie in monatlichen Berichten festhalten. Diese können Sie im Quickborner Tageblatt lesen.

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