Stadt verschönern : Quickborner Kulturverein baut seine Arbeit weiter aus

Die Mitglieder des Kulturvereins, darunter auch Helenenhof-Besitzerin Margreth Cotterell (Vierte von links), Senioren-Union-Chef Thomas Dänecke (rechts daneben) und die stellvertretende Vorsitzende Irene Lühdorff (rechts), lauschten am zweiten Geburtstag den Saxophon-Klängen der Nachwuchstalente.
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Die Mitglieder des Kulturvereins, darunter auch Helenenhof-Besitzerin Margreth Cotterell (Vierte von links), Senioren-Union-Chef Thomas Dänecke (rechts daneben) und die stellvertretende Vorsitzende Irene Lühdorff (rechts), lauschten am zweiten Geburtstag den Saxophon-Klängen der Nachwuchstalente.

Das Erscheinungsbild der Eulenstadt bleibt ein zentrales Anliegen. Stromverteilerkästen sollen künstlerisch gestaltet werden.

shz.de von
16. Januar 2018, 12:00 Uhr

Quickborn | Der Vorsitzende des Quickborner Kulturvereins, Johannes Schneider (kl. Foto), hat eine positive Bilanz des vergangenen Kulturjahres gezogen. Er sei im Rückblick überrascht, „was wir alles auf die Beine gestellt haben“, sagte er während des jüngsten Mitgliedertreffens anlässlich des zweiten Vereinsgeburtstages. „Da wir ein sehr junger Verein sind, ist bei uns immer noch alles sehr spontan“, so Schneider weiter, der in seinem Jahresbericht vor allem die Vielfalt der Veranstaltungsorte in Quickborn lobte. Beispielhaft nannte er den Dachboden des historischen Helenenhofes der Familie Cotterell in Renzel und das Kamphuis von Kristina und Olaf Pralle, das inzwischen als hervorragende Adresse für Jazzmusik gilt. Im Jahr 2018 wird der Kulturverein nicht nur diese Veranstaltungsorte, sondern auch Kirchen und den Artur-Grenz-Saal für seine Konzerte und Lesungen nutzen.  

Das Jahresprogramm beginnt bereits am Sonnabend, 20. Januar, um 18 Uhr auf dem Dachboden des Helenenhofes in der Dorfstraße 51 in Quickborn-Renzel mit dem „Sinfunikunzert“. Die Besucher erwartet ein gemütlicher Abend mit niederdeutschen Texten und Musik vom Barock bis zur Romantik mit dem Ensemble „Merlini“ und Mitgliedern der Theatergruppe „Tüddelbüddels“.

Außerdem gelang es dem Kulturverein, mit der Kammersängerin Angelika Kirchschlager aus Wien für den 7. April wieder einen Weltstar zu verpflichten. Weitere Konzerte, Vorträge und Projekte sind in Planung. Schneider kündigte darüber hinaus an, der Verein werde sich auch weiterhin um das äußere Erscheinungsbild der Stadt kümmern und unter anderem die von den Mitgliedern initiierte Wildblumenwiese gleich hinter dem Bahnhof pflegen. Als nächstes hat sich der Kulturverein eine künstlerische Verschönerung der beschmierten Verteilerkästen in Quickborn auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit dem Elsensee-Gymnasium, der Stadtjugendpflege und professionellen Malern aus Quickborn werden schon in Kürze die Pinsel geschwungen, so der Vereinsvorsitzende. Und schließlich wollen die Kulturvereinsmitglieder auch in Zukunft jungen Künstlern und Talenten aus der Eulenstadt eine Plattform bieten. Zum Geburtstag des Vereins hatte der Vorstand das Saxophon-Quartett der Musikschule Quickborn unter der Leitung von Sabine Koth eingeladen. Die Nachwuchskünstler begeisterten ihr geschultes Publikum mit Kultsongs wie „Bohemian Rhapsody“ von Queen und „Thank you for the music“ von Abba.

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